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Offshore Statoil findet Gas in der Nordsee

Redakteur: Alexander Stark

Zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Gasfelds Valemon hat Statoil ein weiteres Gasvorkommen mit einem geschätzten Ölaquivalent von 20 bis 50 Millionen Barrel im Valemon West Gebiet gefunden.

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Das Vorkommen hat ein geschätztes Volumen von 20 bis 50 Millionen Barrel Öläquivalent.
Das Vorkommen hat ein geschätztes Volumen von 20 bis 50 Millionen Barrel Öläquivalent.
(Quelle: Harald Pettersen/ Statoil)

Bergen/Norwegen — Das Bohrloch im Valemon Feld wurde 160 km nordwestlich von Bergen gebohrt. Insgesamt wurden sieben Probebohrungen im Lizenzgebiet 193 D, Valemon, vorgenommen. Die Bohrung wurde in einer vertikalen Tiefe von 4.337 Metern unter dem Meeresspiegel von der Plattform West Elara aus vorgenommen. Die Wassertiefe beträgt dort 133,5 Meter. Derzeit wird die Bohrung abgeschlossen und an das Netz angeschlossen.

Das Vorkommen im Valemon Feld ist sehr fragmentiert und stellt auch aufgrund des hohen Drucks und hohen Temperaturen eine besondere Herausforderung dar. „Dieses neue vorkommen kann zügig erschlossen werden und ist besonders umfangreich. Durch diesen Fund konnten wir zeigen, dass es immer noch viel versprechende Vorkommen in der Nordsee gibt. Diese Region kennen wir sehr gut und wir verfügen dort über eine gut ausgebaute Infrastruktur“, so Gunnar Nakken, Senior Vice President von Statoil.

Erst im Januar dieses Jahres hat das Unternehmen einen Öl- und Gasfund im Cape Vulture Feld bekannt gegeben.

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