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Sackaufgabestation Station zur staubfreien schnellen Sackaufgabe

| Redakteur: Gabriele Ilg

Die neue Sackaufgabestation von Motec macht sich das Wirbelstromprinzip zu Nutze und erreicht so eine nahezu 100-prozentige Absaugung der freiwerdenden Schwebstäube. Mittels einer Wirbelstromhaube wird dabei der einströmende Absaugvolumenstrom über eine Kante abgelenkt und in Rotation versetzt.

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Effizienz dank durchdachter Technik: die neue Sackaufgabestation
Effizienz dank durchdachter Technik: die neue Sackaufgabestation
(Bild: Motec)

Nicht nur in Punkto Arbeitsschutz der Mitarbeiter, sondern auch zur Minimierung des Säuberungs- und Wartungsaufwands bei den umgebenden Anlagen ist es wichtig, dass bei der Sackaufgabe von Schüttgütern kein Staub entweicht. Die neue Sackaufgabestation von Motec macht sich das Wirbelstromprinzip zu Nutze und erreicht so eine, laut Motec, nahezu 100-prozentige Absaugung der freiwerdenden Schwebstäube. Mittels einer Wirbelstromhaube wird dabei der einströmende Absaugvolumenstrom über eine Kante abgelenkt und in Rotation versetzt. Die so erzeugte Luftwalze dreht sich mit hoher Umfangsgeschwindigkeit und verursacht auch über die relativ große Fläche der gesamten Haubenöffnung eine gleichmäßige, tiefe Stauberfassung.

Der erforderliche Volumenstrom wird beim Motec-System über eine gesonderte Filteranlage bereitgestellt. Durch den Einsatz dieser Wirbelstromhaube gelingt es dem Hersteller, die Stäube bereits an der Entstehungsstelle einzufangen und abzuleiten. Es wurde ein Rüttelsieb direkt in die Anlage integriert. Ein auf Gummipuffern gelagerter Vibrationsrahmen mit aufgespanntem Sieb über dem Aufgabetrichter wird durch einen Unwuchtmotor in Schwingungen versetzt und sorgt bereits während der Sackentleerung für eine Auflockerung des Materials. Auf diese Weise werden Fremdkörper ausgesiebt und Produktklumpen effektiv aufgelöst, sodass das Schüttgut mit konstanter Geschwindigkeit in den Aufgabetrichter der Station rieselt.

Um das Austreten von Stäuben zwischen Vibrationsrahmen und Unwuchtmotor zu unterbinden, setzt Motec an dieser Stelle eine Kompensatorfolie ein. Um die erreichten Feinheitsgrade zu regeln, ist das eingesetzte Sieb in verschiedenen Maschenweiten verfügbar und kann mit wenigen Handgriffen gewechselt oder zur Reinigung entnommen werden, indem einige Flügelmuttern von Hand gelöst werden. Das gesamte System wird standardmäßig entsprechend der Lebensmittel-Norm EG 1935/2004 konstruiert und kann auf Kundenwunsch in einer ex-konforme Ausführung für Atex-Bereiche geliefert werden. 

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