VCI-Quartalszahlen

Start ins Krisenjahr 2009 auf niedrigem Niveau

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Ausblick: Talsohle erreicht, aber noch keine Erholung in Sicht

Die Stimmung in den Chefetagen der Chemieunternehmen ist schlecht. Die Beurteilung der aktuellen Lage im Ifo-Konjunkturtest hat sich bis einschließlich März immer stärker eingetrübt. Auch bezüglich der weiteren Entwicklung der Branche in den kommenden sechs Monaten sind die Unternehmen pessimistisch. Sie rechnen überwiegend damit, dass sich die schwierige Lage bis weit in die zweite Jahreshälfte hinein fortsetzt. Gleichwohl hat zuletzt die Anzahl derjenigen zugenommen, die glauben, dass die Talsohle inzwischen erreicht ist. Im April hat sich auch die Lagebeurteilung leicht verbessert. Diese Einschätzung wird dadurch gestützt, dass sich die deutsche Chemieproduktion im Verlauf des ersten Quartals auf niedrigem Niveau stabilisiert hat. Gegenüber dem Tiefpunkt vom Januar stieg die Produktion sogar wieder leicht an. Mittlerweile kommen auch aus anderen Industriezweigen positive Signale. Die Chemiegeschäfte bleiben jedoch schwierig. Laut Prognose des VCI wird die deutsche Chemieproduktion ihr Vorjahresniveau um rund 10 Prozent verfehlen. In den klassischen Chemiesparten dürfte der Rückgang mit durchschnittlich rund 15 Prozent sogar zweistellig ausfallen. Der Preisverfall wird sich im Jahresverlauf abschwächen. Im Gesamtjahr werden die Preise allerdings immer noch rund 2 Prozent unter Vorjahresniveau liegen. Damit dürfte der Branchenumsatz im laufenden Jahr rund 12 Prozent niedriger liegen als 2008.

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