Druckluftbetriebene Doppel-Membranpumpen Spezialpumpen zur Filterpressenbeschickung

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die Kunststoffpumpen der Almatec-Baureihe AH sind speziell für die Filterpressenbeschickung mit Chemieabfällen und Sonderschlämmen entwickelt worden (z.B. Metall-Hydroxidschlämme in der Galvanik).

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Druckluftbetriebene Membranpumpen verfügen über zahlreiche charakteristische Vorteile für die Filterpressenbeschickung.
Druckluftbetriebene Membranpumpen verfügen über zahlreiche charakteristische Vorteile für die Filterpressenbeschickung.
(Bild: Almatec)

Die Pumpen arbeiten nach dem Funktionsprinzip der druckluftbetriebenen Doppel-Membranpumpen und erzielen bei einem Antriebsdruck von max. 7 bar durch die innere Druckübersetzung einen Förderdruck von 15 bar. Das Verhältnis von Antriebs-/Förderdruck liegt damit bei mehr als 1:2.

Als echte, doppeltwirkende Druckluft-Membranpumpen erreichen die drei Baugrößen eine max. Fördermenge von 4 m³/h (AH 15), 10 m³/h (AH 25) und 20 m³/h (AH 40). Hinsichtlich der Filterfläche einer Filterpresse lassen sich folgende ungefähre Richtwerte nennen: AH 15 bis 12 m², AH 25 bis 30 m² und AH 40 bis 60 m². Die Konsistenz des Schlammes, der Trockengehalt und die Dehydrierfähigkeit sind hier die maßgebenden Faktoren.

Das korrosions- und abrasionsfeste Gehäuse in überschwerer Massivbauweise besteht aus PE UHMW. Polyethylen ist wesentlich abrasionsfester als das sonst häufig als Pumpenwerkstoff eingesetzte PP und auch als die gebräuchlichen Metalle. Speziell entwickelte Schwerlastmembranen gewährleisten eine hohe Lebensdauer. Das wartungsfreie Luftsteuersystem Perswing P, das Kugelventilsystem und variierbare Anschluss-Stutzen stellen weitere Merkmale dar.

Druckluftbetriebene Membranpumpen verfügen über zahlreiche charakteristische Vorteile für die Filterpressenbeschickung. Konventionelle Verdrängerpumpen mit elektrischen Antrieben und Regelelementen können diese bauartbedingten Eigenschaften nicht vorweisen. Dazu gehören z.B. Trockenlaufsicherheit, gute Regelbarkeit und dichtungsloser Aufbau. Ein Betrieb gegen geschlossene Schieber ist möglich. Antriebe entfallen; es gibt keine rotierenden Teile und keine Wellenabdichtungen. Das kompressible Antriebsmedium ermöglicht eine weiche Förderung mit gedämpften Druckspitzen. Einfache Inbetriebnahme und ein erheblich geringerer Platzbedarf als bei Kolbenmembran- oder Excenterschneckenpumpen sind weitere Gesichtspunkte.

Das ideale Zusammenwirken der Hochdruck-Membranpumpen und Filterpressen wird insbesondere durch die automatische Druck-/Mengenanpassung deutlich. Am Anfang führt ein geringer Filterwiderstand zur Förderung einer großen Menge, so dass die leere Filterpresse schnell vorgefüllt wird. Der steigende Füllungsgrad bewirkt eine automatische Reduzierung der Menge bis zum gewollten Stillstand (= Menge 0) bei max. zulässigem Druck ohne Regel- oder Sicherheitseinrichtungen für Trockenlauf- und Überdruckschutz oder Drehzahlregelung. Im Gegensatz zu mechanisch angetriebenen Membranpumpen bleiben die AH-Pumpen stehen und nehmen keine Energie mehr auf. Diese „eingebaute“ Regelung ermöglicht den Betrieb über den gesamten Fördermengenbereich ohne Überdruckgefahr.

Almatec auf der IFAT 2014: Halle A6, Stand 214

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