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Informations- und Beratungszentrum Spatentich für Vorzeigeprojekt zu nachwachsenden Rohstoffen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Wer sich für den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien interessiert, findet bald in Straubing eine ganz besondere Anlaufstelle. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner starteten am Montag mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Nawareum – ein modernes Informations-, Lern- und Beratungszentrum.

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Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ist von Nawareum überzeugt.
Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner ist von Nawareum überzeugt.
(Bild: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

Straubing – „Das Nawareum wird die Menschen mit spannenden Angeboten für die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien sensibilisieren“, waren sich Brunner und Aigner einig. Ziel sei, fundierte fachliche Informationen erlebbar und damit für Familien, Schulklassen und alle Interessierten gleichermaßen attraktiv zu machen.

Zudem soll das Zentrum für Bürger, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen als kompetente Anlauf- und Beratungsstelle dienen. Schließlich nimmt den Ministern zufolge die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe permanent zu, gerade im Hinblick auf biobasierte Materialien und die Energiewende. Umso wichtiger ist es laut Brunner und Aigner, umfassend über die Verwendungsmöglichkeiten aufzuklären und den Einsatz Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien voranzutreiben.

Ausstellungen zu Bauen und Dämmen

Um die richtige Mischung aus Information, Dokumentation und Erlebnis sicherzustellen, sind Dauer- und Sonderausstellungen zu Themen wie Heizen, Bauen und Dämmen ebenso geplant wie Schau- und Lehrgärten oder Mitmachstationen für Jung und Alt. Zudem wird die Einrichtung einen Einblick in die Geschichte und die künftigen Möglichkeiten der Bioökonomie bieten.

Schon das Gebäude selbst ist als Musterbeispiel für Nachhaltigkeit geplant: Es wird in Holzbauweise mit Passivhaus-Standard errichtet und soll den Besuchern die Möglichkeiten beim Einsatz Erneuerbarer Energien vor Augen führen. Die Gesamtkosten von 25 Millionen teilen sich Landwirtschafts- und Energieministerium. Anfang 2020 soll die Eröffnung sein.

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