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Akquisition Solvay will früher als geplant aus Inovyn-Jointventure aussteigen

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Solvay und Ineos haben bekannt gegeben, dass sie ihr gemeinsames 50/50-Chlorvinyl-Jointventure Inovyn vorzeitig beenden wollen. Demnach soll Ineos alleiniger Gesellschafter werden. Was sind die Gründe?

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Brüssel/Belgien – Solvay und Ineos haben Inovyn im Juli 2015 gegründet, der Ausstieg von Solvay war ursprünglich erst im Juli 2018 geplant. Nach dem Austritt soll Solvay eine finale Auszahlung von 335 Millionen Euro erhalten.

„Dank der schnellen und effizienten Integration der Teams und Vermögenswerte, ist Inovyn bereits jetzt ein solide und nachhaltig aufgestellter Player im Chlorvinly-Geschäft. Dies erlaubt den vorzeitigen Ausstieg von Solvay, um uns weiter auf unsere Portfolio-Umgestaltung zu konzentrieren und gleichzeitig einen ersten Schritt bei der Entschuldung der Bilanz zu machen“, so Jean-Pierre Clamadieu, CEO von Solvay.

„Ineos ist für die frühzeitige Übernahme der vollständigen Unternehmensanteile an Inovyn gut gerüstet. Das Chlorvinyl-Geschäft zählt zu den Kerngeschäften großer Petrochemie-Unternehmen wie unseres. Durch die Akquisition wird Inovyn einen Eigentümer mit langfristiger Vision haben. Das bedeutet Stabilität für Unternehmen und Mitarbeiter“, kommentiert Jim Ratcliffe, Chairman von Ineos.

Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 erfolgen, vorbehaltlich rechtlicher Vereinbarungen und üblicher behördlicher Genehmigungen.

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