Kälte- und Treibmittel Solvay trennt sich von Kälte- und Treibmittelgeschäft

Redakteur: Constanze Schmitz

Aufgrund der Ausrichtung auf Fluorprodukte und hochreine Chemikalien verkauft Solvay seine in Frankfurt ansässigen Aktivitäten für Kälte- und Treibmittel an das japanische Unternehmen Daikin.

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Solvay Special Chemicals verkauft seine in Frankfurt ansässigen Geschäftsfelder für Kältemittel und Treibmittel für Arzneimittelsprays an das japanische Unternehmen Daikin.
Solvay Special Chemicals verkauft seine in Frankfurt ansässigen Geschäftsfelder für Kältemittel und Treibmittel für Arzneimittelsprays an das japanische Unternehmen Daikin.
(Bild: Solvay)

Brüssel/Belgien — Die Global Business Unit (GBU) Special Chemicals des Solvay-Konzerns verkauft seine in Frankfurt ansässigen Geschäftsfelder für Kältemittel und Treibmittel für Arzneimittelsprays an das japanische Unternehmen Daikin. Hintergrund ist die Ausrichtung von Solvay Special Chemicals auf ausgewählte Marktsegmente für Fluorspezialitäten und hochreine Chemikalien.

Solvay Special Chemicals wird dabei alle Geschäftsfelder am Standort Frankfurt veräußern. Rund 75 Mitarbeiter werden nach eigenen Angaben von Daikin überrnommen. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Closing-Bedingungen, u.a. der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung in Deutschland und Österreich.

„Die vergangenen 18 Monate haben gezeigt, dass Solvay Special Chemicals bei der Umsetzung der neuausgerichteten Wachstumsstrategie gute Fortschritte gemacht hat. Wir werden auch weiterhin unser Portfolio prüfen und uns auf Märkte fokussieren, die ausgeprägtes Know-how erfordern. Wir werden Innovationen weiter vorantreiben und uns gemeinsam mit unseren Partnern als Nischen-Player weiterentwickeln“, sagte Bernd Wilkes, Leiter der Solvay-GBU Special Chemicals.

2013 stieg Solvay schon aus seinen Life-Science-Aktivitäten aus. Seitdem konzentriert Solvay Chemicals sich auf Fluorspezialitäten – mit einer neuen Anlage in Bad Wimpfen, die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln versorgt, sowie der Erweiterung der Produktionskapazität in China, um das starke Wachstum der Elektronikindustrie zu unterstützen. Vor kurzem hat die GBU mit der Übernahme des deutschen Unternehmens Flux Schweiß- und Lötstoffe sein Know-how und Produktsortiment an Flussmitteln für das Aluminiumlöten gestärkt.

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