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Solvay plant neues Werk zur Herstellung von Kieselsäure in Polen

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Nach Kapazitätserweiterungen in Frankreich, China und den USA, will Solvay jetzt in Polen bauen und das chinesische Werk erweitern.
Nach Kapazitätserweiterungen in Frankreich, China und den USA, will Solvay jetzt in Polen bauen und das chinesische Werk erweitern. (Bild: Solvay)

Solvay will seine Produktionskapazitäten bei dispergierbarer Kieselsäure ausbauen und plant ein neues Werk in Polen sowie den Ausbau einer bestehenden Anlage in China.

Brüssel – Solvay kündigte einen Investitionsplan in Höhe von 75 Millionen Euro für den Bau eines neuen Werks in Wloclawek (Polen) an, das pro Jahr 85.000 Tonnen leicht dispergierbare Kieselsäure (Highly Dispersible Silica - HDS) produzieren wird. Gleichzeitig soll die Kapazität des Standorts in Qingdao (China) ausgebaut werden. Mit diesen beiden Investitionen wird Solvay die Produktion von leicht dispergierbarer Kieselsäure weltweit um 30 Prozent steigern.

Der Standort befindet sich in einer ausgewiesenen Sonderwirtschaftszone (SWZ) und gehört zum Industriestandort von Anwil, einem Tochterunternehmen des polnischen Mineralöl- und Energiekonzerns PKN Orlen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2014 geplant.

Ausbau in China

Gleichzeitig wird Solvay die Produktionskapazität seines Werks in Qingdao (China) ausbauen, das im Jahr 2010 eröffnet wurde. Die Arbeiten dafür haben bereits begonnen und sollen bis Ende 2013 fertig gestellt sein. Die zukünftige Kapazität des Standorts wird sich auf 112.000 Tonnen pro Jahr belaufen.

Diesen Investitionen gehen bereits Erweiterungen der Kapazitäten in Frankreich (2012), USA (2011) und das neue Werk in Qingdao in China (2010) voraus. Nach Abschluss dieser Projekte wird Solvay pro Jahr rund 500.000 Tonnen leicht dispergierbare Kieselsäure produzieren können und seine Produktionskapazitäten damit im Vergleich zu den Jahren vor 2010 verdoppeln.

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