ACHEMA 2015/Anlagenbau So wollen deutsche Chemieparks auf der ACHEMA punkten

Redakteur: Dominik Stephan

Keine Frage: Der Chemiepark ist ein ein deutsches Erfolgsmodell. Jetzt wollen die großen Standortbetreiber auf der ACHEMA auch die internationale Fachwelt überzeugen. Bereits zum vierten Mal gehen die Chemiepark-Betreiber auf der Branchenleitmesse gemeinsam an den Start.

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Mit dabei: Das bayerische Chemiedreieck (im Bild Chemiepark Gendorf)
Mit dabei: Das bayerische Chemiedreieck (im Bild Chemiepark Gendorf)
(Bild: Gendorf)

Frankfurt – Bereits zum vierten Mal werben führende Chemieparks aus Deutschland mit einem gemeinsamen Messeauftritt auf der ACHEMA 2015 in Frankfurt um Investoren aus dem Ausland. Unter dem Motto: „Invest in Germany´s Chemical Parks – Make it in Germany“ sollen vor allem die Produktionsvorteile des deutschen Chemiepark-Konzepts herausgearbeitet werden, erklärte der Branchenverband VCI.

An den Start gehen in Frankfurt die Fachvereinigung Chemieparks im Verband der Chemischen Industrie (VCI) zusammen mit den Chemieparks der Standortbetreiber BASF, Currenta, Evonik, Bayer Industriepark Brunsbüttel, Infraserv Höchst, Infraserv Knapsack und Mainsite. Flankiert werden die Industrievertreter von chemischen Regionalinitiativen wie Chem Delta Bavaria, Cechemnet, Chemsite und Chemcologne und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Bundes, Germany Trade and Invest (GTAI).

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Das sind die Trümpfe der Chemiepark-Betreiber

„Es gibt viele gute Gründe, dass sich neue Unternehmen in einem Chemiepark in Deutschland ansiedeln – zum Beispiel umfassende Dienstleistungen, gute Infrastruktur, hochqualifizierte Mitarbeiter oder enge Forschungskooperationen. Diese Vorteile werden wir auf der ACHEMA 2015 präsentieren und erläutern. Denn mit unseren Kernkompetenzen können wir Wettbewerbsvorteile bieten, die für Investoren besonders interessant sind“, sagt Joachim Waldi, Vorsitzender der Fachvereinigung Chemieparks.

Dr. Benno Bunse, CEO von Germany Trade & Invest, ergänzt zum Thema internationaler Wettbewerb: „Der hohe Grad an industrieller Vernetzung macht Deutschland zu einem attraktiven Markt für chemische Produkte. Aber auch als Produktionsstandort genießt Deutschland hohe Anziehungskraft für ausländische Chemieunternehmen. Investoren wissen vor allem die herausragende Innovationskraft, Produktivität und Ressourceneffizienz zu schätzen.“

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