pH-Sensor So wird die Wartung des pH-Sensors planbar

Redakteur: Sonja Beyer

pH-Sensoren sind oft korrosiven Medien und hohen Temperaturen ausgesetzt und müssen früher oder später gewartet werden. Mit einem intelligenten Sensormanagement-System lässt sich der Zeitpunkt nun planen.

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Der digitale Sensor enthält im Steckkopf einen Chip, der alle relevanten Sensorparameter und Algorithmen für die Sensordiagnostik speichert. (Bild: Mettler Toledo)
Der digitale Sensor enthält im Steckkopf einen Chip, der alle relevanten Sensorparameter und Algorithmen für die Sensordiagnostik speichert. (Bild: Mettler Toledo)

Muss ein pH-Sensor unvorhergesehen gewartet oder sogar ausgetauscht werden, kann das Prozesse verzögern und den Betrieb stören. Um das zu vermeiden, müsste der Anwender von außen erkennen können, wie es dem Sensor geht. Die ISM-Technologie von Mettler Toledo soll genau das möglich machen.

Die Wartung wird planbar

Durch ISM (Intelligent Sensor Management) wird die Wartung des Sensors planbar, weil sich die Elektrode meldet, wenn sie gewartet werden muss. Möglich wird dies durch einen Chip, der in den Steckkopf der digitalen Sensoren eingesetzt ist. Auf dem Chip sind alle relevanten Sensorparameter sowie die Algorithmen für eine erweiterte Sensordiagnostik gespeichert. Auf diese Weise lassen sich die gegenwärtigen Prozessbedingungen überwachen, aus denen sich eine Belastungsmatrix für den jeweiligen Sensor ergibt. Dazu gehören beispielsweise pH-Wert, Temperatur sowie Membran- und Diaphragmawiderstände. Die Matrix erleichtert einerseits die Diagnose bei Messproblemen, andererseits kann damit der Zeitpunkt bis zur nächsten notwendigen Kalibrierung und Justierung des Sensors sowie seine Restlebensdauer vorausberechnet werden.

Im Chip sind zudem wesentliche Daten für den Sensor hinterlegt, sodass ein Transmitter ihn beim Anschließen automatisch erkennen und sich das System selbst parametrieren kann.

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