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Industrial Ethernet So lässt sich eine Zündung im Ex-Bereich zuverlässig verhindern

Autor / Redakteur: Marco Pfiffer, Marita Minnerup* / Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Eine Lücke im Bereich sicherer Automatisierungsanwendungen schließt Primation Systemtechnik mit Netzwerkkomponenten, die für den Ex-Bereich entwickelt wurden. Damit lässt sich Ethernet nun auch in der ATEX Zone 1 komfortabel anbinden.

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Die eigensicheren Anschlussräume der P-Ex 1000 Serie von Primation Systemtechnik vereinfachen den Anschluss von Netzwerkleitungen und Spannungsversorgung.
Die eigensicheren Anschlussräume der P-Ex 1000 Serie von Primation Systemtechnik vereinfachen den Anschluss von Netzwerkleitungen und Spannungsversorgung.
(Bild: Primation Systemtechnik)

Unabdingbar für Ethernet-fähige Endgeräte im Ex-Bereich, ist eine sichere und zuverlässige Netzwerktechnik, damit diese Geräte in explosiven Umgebungen gefahrlos angeschlossen und betrieben werden können.

Mit den kompakten Netzwerkswitches und Medienkonvertern von Primation Systemtechnik, lassen sich sowohl Kupfer- als auch Glasfaserleitungen in ATEX Zone 1 verlegen, die durch hohe Datenraten den Einsatz von Automatisierungstechnik im Ex-Bereich attraktiv machen. Die Übertragungsstrecken von bis zu 550 m ermöglichen es zudem, entfernte Anlagenteile an eine zentrale Steuerung anzubinden.

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Netzwerkgeräte mit 1 GB Bandbreite

Die Netzwerkgeräte besitzen integrierte, eigensichere optische Schnittstellen in Form von LWL-Transceiver und eine Bandbreite von 1 GB. Genügend Kapazität also, um zum Beispiel zusätzlich Signale von hochauflösenden Kameras oder Full-HD Terminals zu übertragen.

Die Geräte sind für den Einsatz in Temperaturbereichen von -40 bis 80°C ausgelegt und mit einer MTBF Zeit von über 2.000.000 Stunden äußerst zuverlässig. Sie erfüllen die hohen Anforderungen an industrielle Netzwerkkomponenten und sorgen für einen sicheren Betrieb des Datennetzes im Ex-Bereich.

Netzwerkleitungen und Spannungsversorgung einfach anschließen

Die eigensicheren Anschlussräume der P-Ex 1000 Serie vereinfachen den Anschluss von Netzwerkleitungen und Spannungsversorgung. Mit einem LSA+ Werkzeug lassen sich bis zu fünf TX-Verbindungen sicher und dauerhaft mit der Switchelektronik verbinden. Aufwendiges Hantieren mit schweren Gehäusen und druckfesten Kabeldurchführungen entfällt.

Die kompakten Gehäuse der P-Ex 1000 Switches sind bereits mit allen notwendigen Bohrungen versehen, damit sie je nach Bedarf an unterschiedlichen Stellen montiert werden können. Zur Verfügung stehen eine Aluminiumversion für Gas Zone 1 und Staub Zone 21 sowie eine Edelstahlversion für den Einsatz in der Zone Mining M2.

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