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Gefahrstoffmanagement

So kriegen Sie Ihr Gefahrstoffmanagement in den Griff

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Mit der neuen Düperthal-App behalten Betreiber den Überblick über ihre betrieblichen Prozesse.
Mit der neuen Düperthal-App behalten Betreiber den Überblick über ihre betrieblichen Prozesse. (Bild: Düperthal/© Andreas Gruhl – stock.adobe.com)

Düperthal treibt die digitale Vernetzung voran und macht Gefahrstoffschränke zu wahren Intelligenzbestien. Die neue App setzt jetzt noch eins drauf und ermöglicht den Zugriff über Tablet, Smartphone oder PC von überall her. Damit haben Betreiber ihr Gefahrstoffmanagement weltweit im Griff.

Schnell mal den Appstore anklicken und eine der mobilen Anwendungen herunterladen – wer viel mit dem Tablet oder dem Smartphone unterwegs ist, weiß: Die praktischen Helferlein machen die digitale Vernetzung erst perfekt und keiner will sie missen. Jetzt gilt das auch für das Gefahrstoffmanagement im Labor. Mit aktuellen Kenndaten und intelligenter Vernetzung wird der Gefahrstoffschrank ein Teil der Unternehmenswertschöpfungskette und für Düperthal zum Mittelpunkt der Vision Gefahrstoffmanagement 4.0. Moderne Sicherheitsschränke sind aufgrund ihrer komplexen Funktionalität Lagerort und Arbeitsplatz zugleich. Präventiver Arbeitsschutz und Prozesssicherheit nehmen entsprechend einen hohen Stellenwert ein.

Mit Smart Control und der richtigen Auswahl an Sensoren, können Prozesse effizient optimiert und der Grad der Prävention auf die individuellen Anforderungen angepasst werden. Seit der Karlsteiner Gefahrstoffspezialist seinen Cabi2Net vorgestellt hat, können Sicherheitsschränke im Netzwerk miteinander verbunden und Arbeitsabläufe dadurch gesteuert werden. Prozesssicherheit ist dabei das zentrale Stichwort. Denn Betreiber sind bereits heute nicht nur für die Sicherheit der Anwender und der Tätigkeiten während der gesamten internen Prozesskette verantwortlich; sie müssen diese auch dokumentieren und zur Weiterverarbeitung durch digitale Geräte wie PC oder Tablet aufbereiten.

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Vernetzung bis zum Smartphone

Oft sind in der Chemie Trackingsysteme für Gefahrstoffe der erste Schritt in die vernetzte Arbeitswelt. Was bislang fehlte, war die Verknüpfung zum Smartphone oder Tablet – aber das hat Düperthal jetzt nachgeholt.

„Mit unserer neuen App haben Betreiber mit ihren mobilen Geräten von überall aus Zugriff auf alle relevanten Betriebsparameter der Sicherheitsschränke“, erklärt Christian Vök, Marketingleiter bei Düperthal. Dynamische und statische Schrankdaten werden zentral auf der Datenbank „My Düperthal“ gesammelt und sind über alle mobilen Endgeräte jederzeit und weltweit abrufbar. Der Betreiber erhält so Pushnachrichten bei kritischen Sensorsignalen, z.B. zu Füllständen, Lüftungsfunktion oder Temperaturen.

Er wird automatisch an die nächste Wartung der Sicherheitseinrichtungen erinnert und weiß auch gleich, wo der Sicherheitsschrank steht. Der Zugriff auf individuelle Schrank- und Lagerinformationen wie Bedienungsanleitungen, Datenblätter usw. ist möglich ebenso wie die Datensicherung aller Informationen in einer externen Datenbank. Und besonders interessant: Wer möchte, kann von unterwegs seine Logistik- und Beschaffungsprozesse auf Effizienz überprüfen, indem er auf die entsprechenden Parameter zugreift.

Augmented-Reality-Funktion für die Echtzeitverfolgung

Selbst mit dem Thema virtuelle Realität hat sich Düperthal auseinandergesetzt. Der reale Sicherheitsschrank kann mit der virtuellen Darstellung relevanter Prozessinformationen auf dem Smartphone oder Tablet verknüpft werden. Mit der Quick-Scan-Funktion sind alle aktuellen und gespeicherten Prozessdaten in Echtzeit abrufbar und werden im virtuellen Raum direkt am Sicherheitsschrank eingeblendet. Digitale Planungsdaten können in Echtzeit mit vorhandenen realen Informationen abgeglichen werden – ein Eingriff in laufende Prozesse ist jederzeit möglich. Das Gleiche gilt für z.B. Abluftfunktion, Füllstände oder Lagerinformationen. Auch Angaben zu Aufstellort und möglichen Besonderheiten oder Wartungsintervallen können direkt abgerufen werden.

Solche Verknüpfungen schaffen echten Nutzen aus Industrie 4.0-Anwendungen und lassen aus der Gefahrstofflagerung zusätzlichen Mehrwert im Sinne von Produktionseffizienz entstehen.

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