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Studie: Silodenken in Chemieunternehmen So hemmen Chemieunternehmen die eigene Performance

| Redakteur: Matthias Back

Die operativen Abläufe in Chemieunternehmen könnten deutlich effizienter sein, wenn Einkauf, Produktion und Lieferkettenmanagement im Rahmen einer übergreifenden Strategie gesteuert würden. Darüber hinaus ist die Verknüpfung der operativen Strategie mit der Unternehmensstrategie und den Kundenbedürfnissen noch unzureichend. Chemieunternehmen verschenken so große Performance-Potenziale. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Operations Excellence 4.0" der Strategie- und Organisationsberatung Camelot Management Consultants.

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(Bild: © Jakub Jirsák - Fotolia)

Zwar geben 85 % der Studienteilnehmer an, dass ihr Unternehmen über eine Strategie für das operative Geschäft ("Operations") verfügt. Das Verständnis, welche Bereiche eine Operations-Strategie umfasst, und der Inhalt der Strategie variieren jedoch deutlich. Die Camelot-Studie zeigt, dass unter Operations häufig nur der Produktionsbereich verstanden wird, während andere für das operative Geschäft wichtige Bereiche wie Einkauf und Lieferkettenmanagement eine untergeordnete Rolle spielen.

Link zur Studie Die komplette Studie „Operations Excellence 4.0“ können Sie auf der Seite von Camelot in englischer Sprache kostenlos herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Die Folge: Während die Produktion mit großen Produktionseinheiten und Vermeidung von Produktwechseln primär Kostenziele verfolgt, muss das Lieferkettenmanagement immer kleinteiligere Kundenaufträge in volatilen Märkten befriedigen. "In Chemieunternehmen herrscht häufig noch ein klassisches Silodenken vor. Dadurch vergeben sich die Unternehmen sehr viel Potenzial. Mit einem bereichsübergreifenden Optimierungsansatz, der Kostenziele und Marktanforderungen ausbalanciert, lässt sich die Business Performance erheblich steigern", kommentiert Dr. Sven Mandewirth, Partner und Bereichsleiter Chemie bei Camelot.