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Industrie 4.0 So gelingt die digitale Transformation - Vier Schritte in den Einstieg zur Industrie 4.0

| Redakteur: Gerd Kielburger

Kein Zweifel: Digitalisierung ist das Top-Thema der diesjährigen SPS IPC Drives Messe in Nürnberg. Doch was braucht es, um ein optimales Ökosystem für Industrie 4.0 zu schaffen? Viele Fragen sind noch zu beantworten und so mancher Unternehmenslenker sucht nach einem Einstieg in die digitale Transformation. Doch wie heißt es in einer chinesischen Weisheit: Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

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Das Wachstumspotenzial durch die Digitalisierung auch in der Prozessindustrie frühzeitig erkannt – Klaus Helmrich, Mitglied des Siemens-Vorstands, skizzierte auf der SPS IPC Drives wie Industrie 4.0 konkret werden kann
Das Wachstumspotenzial durch die Digitalisierung auch in der Prozessindustrie frühzeitig erkannt – Klaus Helmrich, Mitglied des Siemens-Vorstands, skizzierte auf der SPS IPC Drives wie Industrie 4.0 konkret werden kann
(Bild: Siemens)

Digitalisierungsstrategien und Industrie 4.0-Konzepte sind CEO-Level-Entscheidungen. Diese Sichtweise vertrat Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands von Siemens, auf der Messe SPS IPC Drives 2015 in Nürnberg, wissend, dass sich nach wie vor viele Firmenchefs fragen, wie überhaupt der Einstieg in das zukunftsweisende, vielleicht sogar überlebenswichtige Thema zu finden ist.

Für Helmrich empfiehlt sich der Einstieg in eine digitales Unternehmen über die 4 Schritte bzw. Kernelemente Software, industrielle Kommunikationsnetzwerke, Sicherheit in der Automatisierung sowie geschäftsspezifische industrielle Services. Der Automatisierungskonzern zeigt in Nürnberg sein integriertes Angebot an Hard- und Software sowie Services für die Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung industrieller Prozesse. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Portfolio für den Aufbau des Digital Enterprise, also eines digitalen Unternehmens, bei dem sämtliche Wertschöpfungsprozesse digital unterstützt werden – über den gesamten Lebenszyklus von Produkten und Anlagen hinweg. Dafür hat der Konzern ein Angebot entwickelt, mit dem seine Kunden aus den produzierenden Industrien ihr Unternehmen zum Digital Enterprise transformieren können – ob Großkonzern oder mittelständische Firma.

Man habe das Wachstumspotenzial durch die Digitalisierung auch in der Prozessindustrie frühzeitig erkannt und mit dem Digital-Enterprise-Portfolio das Siemens-Angebot konsequent darauf ausgerichtet, erklärt das Siemens-Vorstandsmitglied. Mit konkreten Produkten und Lösungen zeige man wie Kunden schon heute Schritt für Schritt in Richtung Industrie 4.0 gehen könnten, so Helmrich.

Time-to-Market verkürzen

Schneller, Flexibler, Effizineter: Die Industrie-4.0-Trümpfe

Mit dem Konzept will man die Kunden dabei unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen – durch eine kürzere Time-to-Market und eine schnellere, flexiblere und effizientere Produktion. „Unser Angebot zum Digital Enterprise deckt diese Anforderungen in der ganzen Breite und durchgängig über die gesamte Wertschöpfungskette ab, und zwar für alle Unternehmensgrößen“.

Dabei werden im Digital Enterprise alle Schritte von der virtuellen bis zur realen Produktionswelt nahtlos miteinander verknüpft – mit Datenfluss vom Produktdesign bis zum Service und zurück. Auf diese Weise unterstützt Siemens seine Kunden, die zunehmend individuelle Produktgestaltung und die dazu notwendige Flexibilisierung ihrer Produktion signifikant zu verbessern und ihre Time-to-Market zu verkürzen.

Die Cloud als Daten-Goldgrube auch für den Anwender

„Unsere Kunden profitieren von unserem führenden Automatisierungs- und umfangreichen Softwareangebot, das mit der Digitalisierung immer stärker zusammenwächst und das wir stetig ausbauen. Auf der Messe in Nürnberg zeigen wir zahlreiche Produktneuheiten über die gesamte Bandbreite unseres Portfolios“, so Helmrich. Dabei werden 25 wesentliche Innovationen für die diskreten und Prozessindustrien am Messestand als Highlights herausgehoben.

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