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Batch-Prozesse in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie

So geht Batch – 3 Garanten für einen erfolgreichen Batch-Prozess

| Autor / Redakteur: Dan UpDyke / Dr. Jörg Kempf

Die Verwaltung umfangreicher, komplexer Batch-Abläufe lässt sich am besten mit einem Leitsystem bewerkstelligen, das unabhängig von den Steuerungen ist.
Die Verwaltung umfangreicher, komplexer Batch-Abläufe lässt sich am besten mit einem Leitsystem bewerkstelligen, das unabhängig von den Steuerungen ist. (Bild: Rockwell Automation)

Mit moderner Batch-Technologie, die sich dem Prozess anpasst – und nicht umgekehrt – können Hersteller ihre Produktion, Produktwechsel, Produktumsätze und -ausbeute optimieren. Der Beitrag verrät, was Sie bei der Steuerungs- und Informationstechnologie beachten sollten.

Batch-Hersteller in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der pharmazeutischen und chemischen Industrie stehen unter konstantem Druck: Sie müssen ihre Produktionsleistung kontinuierlich steigern, schnellere Produktwechsel und -umsätze erreichen und ihre Erträge verbessern. Zugleich müssen Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Ziele erfüllt werden.

Moderne Batch-Systeme, die fortschrittliche Technologie sowie neue Funktionalitäten beinhalten und deren Leistung über die Erfüllung von Vorschriften hinausgeht, bieten die Lösung. Jedoch sollten Anwender, die ihre vorhandenen Batch-Systeme modernisieren wollen, darauf achten, dass ihre neue Steuerungs- und Informationstechnologie drei Haupteigenschaften aufweist.

Garant Nr. 1: Mobilität

Herkömmliche Batch-Systeme verwenden Server/Client-Thick-Architekturen mit Bedienerschnittstellen, die sich entweder in der Nähe der Produktionsstraße oder in einer Steuerzentrale befinden. Dies bedeutet, dass sich immer ein Bediener an diesen Schnittstellen befinden muss, um Änderungen vorzunehmen bzw. zu bestätigen oder um Fehler zu beheben und Produktionsprobleme zu lösen. In größeren Prozesssteuerungsanwendungen, die mehrere Produktionsstraßen oder Einrichtungen umfassen, ist dies besonders umständlich. Das Bedienpersonal muss aufgrund der Beschränkungen älterer Plattformen über die gesamte Anlage verteilt werden und große Entfernungen zurücklegen, was zu Produktivitätskosten und entgangenen Gewinnen führt.

Es kann beispielsweise zu einer Produktionsunterbrechung kommen, weil zunächst der zuständige Supervisor ausfindig gemacht werden muss. Dann muss dieser selbst zur Station kommen, um eine Maßnahme wie das Starten einer neuen Charge oder die Änderung eines Rezeptparameters zu bestätigen. Auch bei einem Ausfall oder einem Produktwechsel kann es allein deshalb zu unnötigen Verzögerungen kommen, weil auf das Eintreffen des Technikers gewartet werden muss.

Ein Batch-System mit mobilen Funktionen kann diese zeitaufwändigen Aktivitäten abfangen. Über eine mobile Plattform können Bediener, Supervisor und Wartungstechniker unabhängig von ihrem Standort eine Vielzahl von Aktionen auf einem Mobilgerät durchführen, z.B. Termine planen, Protokolle anzeigen und Diagnosen zur Fehlerbehebung ausführen. Auf diese Weise lassen sich Arbeitsschritte reduzieren und Arbeitsabläufe optimieren, um einen reibungslosen Batch-Produktionsbetrieb zu gewährleisten und Ausfallzeiten zu minimieren.

Hinzu kommt, dass mobile Lösungen leicht zu implementieren seien und dasselbe Maß an Steuerung und Sicherheit bieten sollten wie herkömmliche Steuerungsmethoden. Die Funktionalität einer mobilen Lösung sollte über die Anzeige einer herkömmlichen Bedienerschnittstelle auf einem Mobilgerät hinausgehen. Die Vielfalt an Geräten, Betriebssystemen und Größen verlangt nach einer anpassbaren Schnittstelle mit einheitlicher Verwendbarkeit in allen Anwendungen.

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