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Filtertechnik

So bleibt die Luft garantiert sauber

| Redakteur: Anke Geipel-Kern

Hochwirksame Substanzen fordern ausgeklügelte Filtertechnik, um die geforderten OEB-Levels einzuhalten. Welche Filtertechnologie ist zur Abscheidung hochwirksamer Wirkstoffstäube geeignet, wie geht man mit den Schnittstellen in die Produktion um, und wie muss eine Filteranlage konzipiert werden? Dipl.-Ing. Jörg-Armin Schulz von Herding Filtertechnik präsentiert Beispiele aus der Praxis und gibt wertvolle Tipps für die Umsetzung im Pharmabetrieb.

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Herding-Filteranlage mit Hepa-Filter
Herding-Filteranlage mit Hepa-Filter
(Bild: Herding)

In der pharmazeutischen Produktion von Solida, sowie in der chemischen Industrie hat sich die reine Oberflächenfiltration mit dem Sinterlamellenfilter seit Jahrzehnten bewährt. Der hohe Abscheidegrad, die konstanten Betriebsbedingungen, der kontaminationsfreien Rückgewinnung, der überaus langen Standzeiten und der daraus resultierenden Betriebssicherheit Technologieführer.

Die hohen Anforderungen vorrangig in der pharmazeutischen Industrie in Bezug auf hoch wirksame Substanzen prädestinieren ein Filtermedium, welches auf Oberflächenfiltrationstechnologie basiert. Zudem steigen die Ansprüche der pharmazeutischen Produktionsunternehmen an die Einhaltung der OEB-Klassen (Occupational Exposure Band).

Der Beitrag erläutert die charakteristischen Eigenschaften der Oberflächenfiltration auf Starrkörperbasis entgegen konventioneller Filtrationstechnologie und leitet über zu den Anforderungen an die Filtertechnik im Bereich der Abscheidung hochwirksamer Substanzen.

Das Beispiel einer realen, gasdicht ausgeführten Filteranlage mit Einrichtungen zum kontaminationsfreien Staubaustrag und beispielsweise First-Rinse zum Filterwechsel führt zur Darstellung der für eine OEB Beurteilung anspruchsvollen Schnittstellen und Prozessschritte.

Die Durchführung des Tests eines unabhängigen Instituts gemäß der SMEPAC-Richtlinien wird an Hand dieser Filteranlage detailliert dargestellt. Die Testergebnisse weisen die sichere Handhabung von Substanzen der Klasse OEB 5 nach.

Der Beitrag geht auf Detailkomponenten, wie Safe-Change-Staubaustrag und Safe-Change des Sekundär- und Primärfilters ein, sowie auf die realen Betriebssituationen, welche zur Beurteilung herangezogen wurden.

Ausgeführte Anlagenbeispiele aus der pharmazeutischen Produktion, diverse Anwendungsfälle und die Darstellung der Prozessschritte in der Produktion von pharmazeutischen Solida, bei welchen hocheffiziente und sichere Filtertechnologie notwendig ist,

runden den Beitrag ab.

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