Suchen

Weil jeder Tropfen zählt So bekämpft eine Initiative von Xylem den Wassernotstand weltweit

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Zuverlässig und vor allem bezahlbar sollen Wasserversorgung und auch die Abwasserentsorgung sein, so die Vision für 2050, die die Vereinten Nationen in ihrem Weltwasserbericht 2015 festgehalten haben. Mangelnde Wasser- und Sanitärversorgung sowie mangelnde Hygiene sind in diesem Zusammenhang die großen Herausforderungen. Lesen Sie, wie Xylem diesen mit der Initiative Xylem Watermark begegnet.

Firmen zum Thema

Die Watermark-Initiative unterstützt Projekte in Schulen und Gemeinden und bietet auch Lernprogramme über Wasser, Abwasserentsorgung sowie zur Hygiene.
Die Watermark-Initiative unterstützt Projekte in Schulen und Gemeinden und bietet auch Lernprogramme über Wasser, Abwasserentsorgung sowie zur Hygiene.
(Bild: Xylem Watermark)

Großostheim – Um Zugang zu Wasser für jedermann zu erreichen, braucht es gerade bei benachteiligten Gruppen große Anstrengungen. Xylem leistet dazu einen nachhaltigen Beitrag. Benachteiligte gibt es auch in Ländern mit einem verhältnismäßig guten Wirtschaftswachstum wie China, wo Xylem Watermark ebenfalls aktiv ist. Keineswegs entwickelt sich die Wasserversorgung dort für alle gleichermaßen. Im Gegenteil: Weltweit steigt die Zahl von Menschen ohne Zugang zu Wasser und Abwasserentsorgung in urbanen Gebieten mit dem schnellen Wachstum der Slums. Die weltweite Slum-Bevölkerung wird laut UN bis zum Jahr 2020 voraussichtlich fast 900 Millionen zählen.

„Because Every Drop Counts“ – so der Claim von Xylem Watermark. Dabei geht das Unternehmen von aktuell 780 Millionen Menschen aus, die nicht zuverlässig mit sauberem Wasser versorgt werden. Unzureichend gereinigtes Wasser aber macht krank. Die UN schätzt, dass jährlich 443 Millionen Schultage ausfallen, weil Kinder durch unsauberes Wasser krank wurden. Und fast 1,5 Millionen Kleinkinder sterben jährlich an Durchfall.

Die sichere Wasserversorgung muss gewährleistet sein. Dies unterstützt die Watermark-Initiative durch drei Ansätze:

  • Projekte in Schulen und Gemeinden für einen direkten Zugang zu sauberen Wasserquellen mit Hilfe von Pumpen und Wassertürmen;
  • Lernprogramme über Wasser, Abwasserentsorgung und Hygiene und
  • Notfallprogramme, um die Folgen abzumildern und beispielsweise nach einer Naturkatastrophe den Menschen schnell wieder den Zugang zu Trinkwasser zu ermöglichen.

Xylem arbeitet dazu mit mehreren renommierten Nonprofit-Organisationen zusammen: darunter Planet Water, Water for People und Avina. Sie leiten Erziehungsprogramme zum richtigen Umgang mit Wasser und Hygiene, bauen Wassertürme und Zisternen. Die China Women’s Development Foundation stattet chinesische Schulen mit guten sanitären Anlagen und Trinkwasserquellen aus. Und das MercyCorps arbeitet weltweit daran, die Risiken wasserbedingter Katastrophen wie Überschwemmungen oder extreme Dürre zu reduzieren.

770 Wasserprojekte in 25 Ländern

Seit sieben Jahren läuft die Initiative. Inzwischen leisteten die Partner bei über 770 Wasserprojekten in 25 Ländern Unterstützung. Dafür spendeten das Unternehmen und seine Mitarbeiter bereits weit über 2,5 Millionen Dollar.

Und weiter zählt jeder Tropfen. Die Online-Community My Watermark lädt Xylems Mitarbeiter dazu ein, sich zu beteiligen: durch Spenden, ehrenamtlichen Einsatz in Projekten oder einfach, indem sich die Mitglieder ein Bild vom eigenen Einfluss auf die globale Wasserkrise machen.

Was Xylems Mitarbeiter und die Partner-NPOs hier bereits erreicht haben, schildern sie eindrucksvoll im Blog xylemwatermarks.com/running-water: von der Versorgung einer weit abgelegenen indischen Schule mit sauberem Wasserzufluss und sanitären Anlagen über die Erneuerung eines Filters für arsenbelastetes Trinkwasser bis hin zur Unterstützung von Gründern eines Sanitärhandels mit Trainingsmaßnahmen zu Abwassertechnik und betriebswirtschaftlichem Basiswissen.

(ID:43866975)