Digitalisierung im Planungsprozess

So behalten Sie bei der Planung garantiert den Überblick

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Mehr als Visualisierung

„Entscheidend ist, dass es sich nicht nur um die Visualisierung eines Modells handelt, sondern um einen dreidimensionalen Informations-Management-Speicher“, erklärt Prösch. Die Software ermöglicht den direkten Zugriff auf alle in digitaler Form vorliegenden Informationen eines Projektes oder einer Anlage („Digital Asset“).

Clou dabei ist die intuitiv bedienbare Touchscreen-Ultra-High-Definition-Oberfläche, die ähnlich wie beim Smartphone mit Wischen und Tippen aufrufbar ist.

Jedes markierte Objekt ist per Berührung auswählbar und enthält sämtliche kontextbezogenen Informationen, die sich in der digitalen Anlage des Kunden befinden. Dazu gehören z.B. Lieferanten-Datenblätter, Instandhaltungshistorie, Arbeitsgenehmigungen, Einkaufs- informationen, Schemata und Konstruktionszeichnungen.

All das ist in einer Repository organisiert, die Modelle und deren Bestandteile speichert, inbegriffen ist auch die Versionskontrolle.

Informationen wann und wo der Planer diese braucht – das ist Ziel dieser Entwicklung, für welche die Softwareschmiede im letzten Jahr zehn Unternehmen aus der Öl- & Gas-, Kraftwerks- und Bergbauindustrie für Tests mit eingebunden hat.

Robert Samudio, Global Design/Drafting Manager, Shell New Orleans/USA, Teilnehmer am EAP erklärt: „Wir können Aveva Engage bei der Zusammenarbeit von Teams, für Entscheidungsfindungsprozesse und bei sicherheitsrelevanten Fragestellungen einsetzen. Es wird uns bei der Implementierung von Mega-Projekten unterstützen und neue Maßstäbe für Qualität, Kosten und Geschwindigkeit setzen.“

Die neue Software sei ein wesentlicher Teil von Avevas „Future of Decision Support“-Programm, sagt CEO Richard Langdon und soll dem Kunden bessere und schnellere Entscheidungen über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg ermöglichen. agk

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