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Chemie- und Anlagenbau SiSiC: Gießtechnische Formgebung

| Redakteur: Gabriele Ilg

Eine gießtechnische Formgebung zur Herstellung von siliziuminfiltriertem Siliziumcarbid (SiSiC) eröffnet neue Perspektiven für den Chemie- und Anlagenbau.

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Gemeinsam mit der Firma Siccast Mineralguss entwickelt das Fraunhofer IKTS keramische Radialpumpenlaufräder.
Gemeinsam mit der Firma Siccast Mineralguss entwickelt das Fraunhofer IKTS keramische Radialpumpenlaufräder.
(Bild: Fraunhofer IKTS)

Trotz guter chemischer, thermischer und tribologischer Eigenschaften verhindern derzeit die hohen Aufwendungen den Einsatz siliziuminfiltrierter Siliziumcarbidkeramiken in vielen Anwendungen. Ein neues Verfahren überwindet produktionstechnische Grenzen der konventionellen Formgebungsmethoden. Das Fraunhofer IKTS in Dresden hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich großvolumige, komplexe SiSiC-Bauteile mit Wandstärkeunterschieden und anspruchsvollen Hinterschneidungen kosteneffizient realisieren lassen. Sie adaptierten das bewährte Produktionsverfahren für mit Siliziumcarbid gefüllte Reaktionsharzbetone der Firma Siccast Mineralguss auf die keramische Fertigung. Grobkörnige Partikel vermischt mit einem polymeren Binder werden in einem Schritt drucklos in offene Formen gegossen und gehärtet. So lassen sich kostenintensive material-, maschinen- und personalaufwändige Verfahrenskombinationen umgehen.

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