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Automatisierung

Siemens forciert Digitalisierung und Energieeffizienz in der Wasserwirtschaft

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Siemens zeigt auf der Ifat 2016 intelligente Lösungen, mit denen Unternehmen und Kommunen ihren Ressourcen- und Energieverbrauch bei der Wasser- und Abwasserbehandlung minimieren und ein Maximum an Versorgungssicherheit sicherstellen können.

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Höhere Effizienz und Versorgungssicherheit durch Digitalisierung - das verspricht Siemens auf der Ifat in München.
Höhere Effizienz und Versorgungssicherheit durch Digitalisierung - das verspricht Siemens auf der Ifat in München.
(Bild: Siemens)

Unter dem Motto „Making water work. Drive energy efficiency – explore the potential of digitalization” werden Innovationen aus den Bereichen Automatisierungs- und Antriebssysteme, Industriesoftware und Services präsentiert.

Die Möglichkeiten der Digitalisierung zeigt unter anderem das Forschungsprojekt „Ice Water“, bei dem der Betrieb von Pumpen durch Analyse von Verbrauchdaten optimiert und so die Energieeffizienz erhöht wird. Als Partner unterstützt Siemens Unternehmen und Kommunen mit einem integrierten Angebot, das über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen reicht – von der Planungs- über die Engineering- bis zur Betriebs- und Modernisierungsphase.

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Die Vorteile zeigt beispielsweise das nahtlose Zusammenspiel der Planungs- und Engineering-Software Comos mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7. Die Integration und der dadurch erreichte Datenaustausch zwischen Comos und Simatic PCS 7 ermöglicht, basierend auf einem durchgängigen elektronischen Workflow, das Engineering über alle Projektphasen. Dies erlaubt ein ganzheitliches und effizientes Anlagenmanagement mit einer konsistenten Datenhaltung. Mit Integrated Engineering lassen sich die Herausforderungen über den gesamten Lebenszyklus einer Industrieanlage effizient meistern, da Kosten durch schnellere Prozesse gesenkt und die Profitabilität gesteigert werden.

Daneben zeigt Siemens die Vorteile und Einsatzgebiete von Software wie dem TIA Portal, dem Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)-System Simatic WinCC und der Energiedatenmanagement-Software Simatic B.Data. Anwender wie etwa Klärwerksbetreiber können damit die Effizienz bei der Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb von Anlagen nachhaltig steigern.

Vom Radialturboverdichter über Fernwirktechnik ...

Ein weiteres Highlight sind hocheffiziente Radialturboverdichter: Diese Turbokompressoren sind für spezielle Belüftungsanforderungen etwa in Klärwerken angepasst. Die Regulierung mittels Nachleit- oder Vordrallregelung oder einer Kombination daraus ermöglicht höchste Energieeffizienz – selbst bei Off-Design-Betrieb.

Im Bereich Fernwirktechnik zeigt Siemens mit der Simatic RTU3030C wiederum eine kompakte Fernwirkeinheit mit autarker Energieversorgung. Mit ihr lassen sich Messstellen in weitverteilten Anlagen unabhängig von einer vorhandenen Energieversorgung und ohne eine drahtgebundene Kommunikationsinfrastruktur überwachen.

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