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Cloud-Konzept für Fördermaschinen

Siemens ermöglicht Cloud-basierte Digitalisierung für Bergbaukonzern in China

| Redakteur: Gabriele Ilg

Die globale Kohle- und Bergbauindustrie steht vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie neue Wege zur Maximierung der Produktivität bietet.
Die globale Kohle- und Bergbauindustrie steht vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie neue Wege zur Maximierung der Produktivität bietet. (Bild: Siemens)

Um die Leistung zu steigern und gleichzeitig die Stillstandzeiten zu verkürzen, hat das chinesische Unternehmen Yan Zhou Coal Mine Co beschlossen, erstmalig ein Cloud-Konzept für Fördermaschinen zu etablieren und hat hierzu Siemens mit der Umsetzung beauftragt.

Nürnberg, Zoucheng/VR China – Damit ist das chinesische Unternehmen dann in der Lage, die Produktion zentral zu überwachen, zu analysieren und auf Erkenntnisse aus Echtzeitdaten zu reagieren. Basierend auf der langjährigen Erfahrung in der Bergbauindustrie und Industrie 4.0, setzt Siemens hierfür auf die fortschrittliche Architektur und Leistung von Win CC Open Architecture. Im Rahmen des Vertrages wird Siemens auch die Interprozesskommunikation (IPC), Zubehörteile, das Software-Engineering und die Inbetriebnahme vor Ort einbringen.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen innovativer werden: Die Digitalisierung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie neue Wege zur Maximierung der Produktivität bietet. Zu diesem Zweck etabliert die Yan Zhou Coal Mine Co ein Cloud-Konzept für Fördermaschinen. Das Projekt soll 2019 beginnen und zunächst die Daten von vier Minenaufzugsanlagen in der Kohlemine „DongTan“ im zentralöstlichen Teil des Kohlebergwerks YanZhou beziehen.

Um auch von unternehmensweiten Erkenntnissen profitieren zu können, ist es beabsichtigt, das Konzept später auf bis zu 20 Fördermaschinen auszuweiten – diese liegen in fünf anderen Kohlebergwerken über Hunderte von Meilen voneinander entfernt.

Für die Transparenz rund um die Uhr erfolgt der Zugriff auf die Cloud-Plattform von lokalen PCs im Unternehmensnetzwerk, über Remote-PCs oder Smartphones und Tablets über das Internet. So können Ingenieure und Manager den Maschinenstatus überwachen, Fehler anhand historischer Trends verfolgen und gleichzeitig Serviceroutinen und Know-how verwalten – jederzeit und überall.

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