Energie-Management Sie suchen nach ungenutzten Energieeffizienz-Potenzialen?

Autor / Redakteur: Dr. Thomas Schmidt / Dr. Jörg Kempf

Haben Sie bereits ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 implementiert und suchen nach ungenutzten Effizienzpotenzialen? Oder wissen Sie gar nicht im Detail, welche Pumpen oder Dampferzeuger in Ihrem Betrieb wann – und warum eigentlich – laufen und wie viel Energie sie dabei verbrauchen? Dann sind Sie hier richtig …

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Yokogawa hat sich Energieeffizienz für chemische Produktionsanlagen auf die Fahnen geschrieben.
Yokogawa hat sich Energieeffizienz für chemische Produktionsanlagen auf die Fahnen geschrieben.
(Bild: Yokogawa)

Eine Optimierung von Energieströmen lohnt sich in (prozess)technischen Anlagen nahezu jeden Typs und jeder Größe, was jedoch durchaus unterschiedliche Vorgehensweisen erfordern kann. Dem entsprechend bietet der Automatisierungsspezialist Yokogawa Deutschland unterschiedliche, auf die jeweilige Prozessumgebung zugeschnittene Komplettlösungen.

Alle diese Lösungen setzen auf gesicherte Messdaten aus dem Prozess als Entscheidungsgrundlage – ganz im Einklang mit einer aktuellen Umfrage der ARC Advisory Group zum Thema „Energy Management“, in der Energiemessungen als wichtige Voraussetzung genannt werden, um signifikante Einsparungen zu realisieren. Nur zuverlässig gewonnene und richtig interpretierte Messdaten erlauben es, die richtigen, objektiv nachvollziehbaren Entscheidungen zu treffen, um Energiekosten zu senken und Ressourcen zu schonen.

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Die Einsteigerlösung: digitaler Rekorder

Im einfachsten Fall geht es dabei um die systematische Erfassung, Analyse und Visualisierung von Energieverbrauchs-relevanten Messdaten, etwa die Förderleistung von Kühlwasserpumpen oder Druck und Temperatur von Dampfströmen, aber auch beispielsweise Drehzahlen von Motoren und elektrische Kenngrößen wie die Leistungsaufnahme. Bis zu zwölf solcher Messkanäle können an einen papierlosen, digitalen Rekorder aus der FX1000-Serie von Yokogawa angeschlossen werden. Das Gerät übernimmt die Datenaufbereitung, führt gegebenenfalls einfache Berechnungen durch und gibt die Ergebnisse grafisch oder tabellarisch aus. Es speichert aber auch die Messwerte, kann Vergleiche und Trends anzeigen. All dies erfordert weder den Zugriff auf ein externes Betriebsdateninformations- noch ein Prozessleitsystem oder eine SPS.

„Eine solche Lösung ist preiswert zu haben und gibt der Betriebsmannschaft erste wichtige Einblicke in das mit dem Prozess verknüpfte energetische Geschehen“, erklärt Cathrin Janssen, Expertin für Energielösungen bei Yokogawa Deutschland.

Flexibel dank Drahtlos-Netzwerk

Eine größere Anzahl von Messstellen und komplexere Anforderungen an Auswertung und Visualisierung kann ein kleines Netzwerk bewältigen, bei dem die Messinformationen im Idealfall von einer speziell auf Yokogawa-Protokolle abgestimmten Software gesammelt, ausgewertet und angezeigt werden. MCPS, das Multi Channel Process System der Firma CAD Computer, erlaubt die individuelle Konfiguration der grafischen Visualisierung bis hin zu Prozessbildern, gestattet umfangreiche Berechnungen und ein automatisiertes Reporting. Auch dieses System arbeitet unabhängig von einem Scada- oder Prozessleitsystem und deren Datenbanken. Messgeräte oder diverse Steuerungen als Datenquellen können direkt mithilfe spezifischer Treiber oder über OPC oder Modbus eingebunden werden. MCPS entspricht auch beispielsweise den Anforderungen von 21 CFR Part 11 und ist damit für den Einsatz im regulierten Bereich geeignet.

Was die drahtlose Kommunikation fürs Energiemanagement bringt, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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