Sicherheitsmodul

Sicherheitsfunktionen direkt im Feld überwachen

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Die Sinterung von mechanisch hochbelastbaren Bauteilen aus Keramik hat zum Ziel, ein weitgehend defektfreies Produkt mit homogenem Gefüge in ökonomischer Weise herzustellen.

Die Gasdrucksintertechnik für strukturkeramische Werkstoffe auf der Basis von Siliciumnitrid und -carbid wurde in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. FCT hat heute Laboranlagen mit 1 dm³ Nutzvolumen und Produktionsanlagen größer 0,5 m³ Nutzvolumen bei 10 MPa Arbeitsdruck in Stickstoff- und Argon-Atmosphäre im Portfolio. Darüber hinaus steht eine Vielzahl verschiedener Ofenkonzepte zur Auswahl.

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Die für viele pulvermetallurgischen Sonderwerkstoffe und Strukturkeramiken notwendige Steuerung der Gasatmosphäre wird bei FCT-Gasdrucksinteröfen über eine ausgeklügelte Messtechnik durch frei einstellbare Mischungsverhältnisse der eingesetzten Gase erreicht. Die Öfen vom Typ FP W sind widerstandsbeheizt und arbeiten mit einer Temperatur von 2000 °C.

Dabei handelt es sich mit Blick auf die Gestaltung um eher „offene“ Anlagen, die das Unternehmen dementsprechend komplett nach IP67 aufgebaut hat. Ein Installationskonzept, das die neuen Geräte von Pilz für die dezentrale Peripherie unterstützen.

Viele Sicherheitsfunktionen einfach überwachen

Den Schutz von Mensch und Gasdrucksinterofen gewährleistet ein umfassendes Sicherheitskonzept. Das Unternehmen FCT setzt dabei auf eine durchgängige Lösung aus Sensorik und Steuerungstechnik.

Berührungslos wirkende Sicherheitsschalter PSEN-Mag überwachen die Stellung von Reglern, Schiebern und Ventilen sowie die Position von Messsonden. Hinzu kommt die Überwachung der verschiedenen Kühlwasserkreisläufe, für die allein bis zu 20 PSEN-Mag zum Einsatz kommen. Die kompakte Bauform der Sicherheitsschalter spart Platz, Stecker und Kabel für alle Anfahrrichtungen ermöglichen eine flexible und schnelle Installation. Ein zusätzlicher Meldekontakt mit LED erlaubt eine komfortable Diagnose.

Die Überwachung der Sensorsignale direkt an der Maschine erfolgt über die digitalen IP67-Module. Angeschlossen sind dabei sowohl einkanalige wie auch zweikanalige Sensoren. An einer Anlage sind bis zu 8 Module installiert. Das führt zu einer deutlichen Einsparung von Leitungen, Verdrahtung sowie Zwischenklemmen und sorgt für mehr Platz in Schaltschrank.

Dort wertet das konfigurierbare Steuerungssystem PNOZ-Multi alle Sensorsignale aus. Weiterhin überwacht das System die Stellung und Arretierung des Deckels des Gasdrucksinterofens, da Explosionsgefahr besteht, wenn dieser nicht korrekt verschlossen ist. Aufgrund seines Gewichts wird der Deckel über eine – ebenfalls überwachte – Zweihandbedienung verfahren.

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