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Kupplung Sicherer Schutz bei Überlast mit der Slip-Set-Kupplung

Redakteur: Gabriele Ilg

Zur Begrenzung von Drehmomentbelastungen ohne gleichzeitige Betriebsunterbrechung hat Voith seine Slip-Set-Kupplung so ausgelegt, dass bei Überlastsituationen diese vorübergehend durchrutscht und so als Stoßdämpfer wirkt.

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Die Slip-Set-Kupplung ist ausgelegt, um im Fall einer Überlastsituation zu rutschen und so eine kontinuierliche Produktion sicherzustellen.
Die Slip-Set-Kupplung ist ausgelegt, um im Fall einer Überlastsituation zu rutschen und so eine kontinuierliche Produktion sicherzustellen.
(Bild: Voith)

Das jüngst entwickelte Kupplungsüberwachungssystem (CMS 310) bietet zusätzlich Statusinformationen in Echtzeit und Leistungsanalysen. Diese können in einer speziellen Webschnittstelle oder auf einem HMI-Panel dargestellt sowie in ein bestehendes Überwachungssystem integriert werden.

Sie bestehen aus einer doppelwandigen Hohlmuffe, wobei Reibung durch unter Druck stehendem Hydrauliköl erzeugt wird. Bei Drehmomentspitzen, die die voreingestellte Drehmomentbegrenzung überschreiten, löst die Kupplung unmittelbar die Schlupffunktion aus und schützt das System so vor höheren Belastungen.

Dauert die Blockierung länger an, rutscht sie weiter, bis die Rotationsenergie vollständig absorbiert ist. Sobald der Antrieb gestoppt wurde, kann die Blockierung entfernt werden. Der Auslösepunkt für die Schlupffunktion kann bei einer Skala von 1 bis 20 000 kNm auf 50 bis 100 % der Maximalbelastung eingestellt werden.

Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ist die Slip-Set-Kupplung einfach einzubauen. Da die Schlupffunktion das Eingangsmoment vom Antriebsdrehmoment des Antriebsstrangs trennt, ermöglicht es eine detaillierte Überwachung der Kupplung und der damit verbundenen Kräfte. 

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