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Pneumatik

Sichere Druckluft in der Brauerei

| Redakteur: Matthias Back

Sudhaus von Ziemann Holvrieka: Das Unternehmen bietet die komplette Brauereitechnik von der Malzannahme bis zum Drucktankkeller aus einer Hand an.
Sudhaus von Ziemann Holvrieka: Das Unternehmen bietet die komplette Brauereitechnik von der Malzannahme bis zum Drucktankkeller aus einer Hand an. (Bild: Ziemann Holvrieka)

Der Anschluss pneumatischer Steuerungsleitungen an Brauereianlagen ist anspruchsvoll. Wie Steckanschlüsse in feuchten Umgebungen zuverlässig dichthalten zeigt Eisele in einem Sudhaus von Holvireka.

Eine noble Mission, die unter dem Dach der CIMC Enric Tank and Process B.V. (CETP) mit Sitz in den Niederlanden verfolgt wird: Hier werden u.a. Brautanks und Prozesstechnik für die weltweiten Liquid-Food-Industrien entwickelt, hergestellt und verkauft. Die zugehörige Ziemann Holvrieka GmbH mit Sitz in Ludwigsburg und Bürgstadt ist einer der größten Anbieter maßgeschneiderter Komplettanlagen für die Brauindustrie. Sowohl kleinere Craftbeer- als auch Großbrauereien verlassen sich täglich weltweit auf die Anlagen des Unternehmens. Ziemann Holvrieka bietet komplette schlüsselfertige Anlagen von der Malzannahme bis zum Drucktankkeller aus einer Hand.

Das Angebotsspektrum im Bereich der Würzebereitung reicht von der Malzannahme über die Schrotmühle, Maischgefäße, Läuterbottiche, Maischefilter, Würzepfannen und den Whirlpool bis hin zur Würzekühlung. Ebenfalls komplett abgedeckt wird der Kaltblock mit Gär- und Lagertanks, Drucktanks, Hefetanks und allen notwendigen CIP-Tanks. Ziemann Holvrieka engineert, realisiert und automatisiert in beiden Produktionsbereichen zudem die Prozess- und Reinigungstechnik, führt die Prozessverrohrung aus und bindet die notwendigen Utilities ein. Bei der Modernisierung, Kapazitätserweiterung oder dem schlüsselfertigen Neubau einer Brauerei sind die Technologieexperten ebenfalls ein weltweit geschätzter Partner.

Wie Brauereien durch intelligente Messtechnik höchste Bierqualität erreichen

Messtechnik für den Brauprozess

Wie Brauereien durch intelligente Messtechnik höchste Bierqualität erreichen

11.03.15 - Produktsicherheit und Hygiene bei der Lebensmittelherstellung verlangen anspruchsvolle Richtlinien. Ebenso, wie die messtechnische Auslegung eines komplexen Produktionsprozesses, z.B. in einer Brauerei. Wo welche Messtechnik benötigt wird, wie diese einen sicheren Prozess und hohe Qualität des in Deutschland meistgetrunkenen Bieres gewährleistet und wie Einsparpotenziale durch MSR-Einsatz genutzt werden können? PROCESS hat sich für Sie bei Oettinger in Mönchengladbach umgeschaut. lesen

Kleine Teile in einem großen Umfeld

Kompromisslose Qualität in der Konzeption und Verarbeitung gilt bei Ziemann Holvrieka bis ins letzte Detail. Deshalb verbaut das Unternehmen in vielen Kundenprojekten seit mehreren Jahren die schwenkbaren Winkel-Einschraubanschlüsse mit einer Dichtung aus dem Programm 17 der Eisele Inoxline. Aus Edelstahl gefertigt bringen sie die richtigen Bedingungen für den Einsatz im Nassbereich von Brauereien und anderen Lebensmittel- und Getränkebetrieben mit und überstehen sowohl Vakuum von –0,95 bar als auch Überdrücke bis 16 bar langfristig ohne jede Leckage. Möglich wird das durch die zuverlässige Konstruktion und besonders haltbare Dichtungsmaterialien.

Pro Anlage kommen meist mehrere hundert Bauteile zum Einsatz, ohne dass es bisher zu Ausfällen oder Undichtigkeiten gekommen ist. Ihre Aufgabe liegt in der Versorgung pneumatischer Klappen im Leitungsnetz der Anlagen mit Druckluft. Pneumatische Klappen werden entlang der gesamten Prozesskette innerhalb der Brauerei eingesetzt. Das beginnt im Sudhaus und endet im sogenannten Kaltblock, wo die Biere bei niedrigen Temperaturen vergoren und gelagert werden.

Passende Lösung für jede Anwendung

Die Allround-Anschlüsse aus Edelstahl von Eisele ermöglichen eine sehr schnelle Montage und Demontage von Druckluftschläuchen ohne Werkzeuge. Der Schlauch muss nur bis zum Anschlag in die Lösehülse des Steckanschlusses geschoben werden und die patentierte Spannzange im Inneren des Anschlusses hält den Schlauch dauerhaft, zuverlässig und beschädigungsfrei in seiner Position fest.

Der integrierte O-Ring sorgt für die nötige Dichtigkeit der Verbindung. Ein Druck auf die Lösehülse und der Schlauch kann entfernt werden. Die Einschraubseite zur Montage des Steckanschlusses an der Maschine oder am Prozessventil ist mit einem gekammerten O-Ring abgedichtet. Das Programm 17 benötigt, nach Aussage des Herstellers Eisele, wenig Bauraum und stellt im Inneren trotzdem den vollen Schlauchdurchgang zur Verfügung.

Sauberkeit ist erste Brauerpflicht

Auch wenn die Bauteile nicht direkt mit dem Lebensmittel Bier in Berührung kommen, werden sie in einem Bereich eingesetzt, der an die Hygiene hohe Anforderungen stellt. So kommen sie unter Umständen täglich mit Spritzwasser und mit Chemikalien in Berührung, die zur Reinigung der Anlagen verwendet werden. Ständige Temperaturwechsel und die Einwirkung von Säuren, Laugen und Reinigungsmitteln müssen sie überstehen, ohne zu korrodieren. Denn dies würde nicht nur zu Undichtigkeiten und Ausfällen führen, sondern hätte auch gravierende Auswirkungen auf die ansonsten eingesetzten Edelstahlkomponenten.

Ergänzendes zum Thema
 
Unternehmensportrait Eisele Pneumatics

Das Programm 17 der Eisele Inoxline soll hier die richtige Wahl sein. Die Steckanschlüsse mit Lösehülse und einer Dichtung des Waiblinger Unternehmens sind in vielen Bauformen lieferbar und werden aus rostfreiem und säurebeständigem Edelstahl 1.4301/07 gefertigt und so konstruiert, dass sie bezüglich Reinigungsfreundlichkeit und Korrosionsbeständigkeit den hohen Anforderungen der Industrie entsprechen.

Mit einem Temperaturbereich von –20 °C bis 120 °C sind die Steckanschlüsse in allen Brauereibereichen perfekt einsetzbar. Von den heißen Prozessen beim Maischen, Kochen und Reinigen bis zu den kalten Temperaturen in den Gär- und Lagerkellern. Ziemann Holvrieka bezieht seit mehr als 25 Jahren Edelstahlanschlüsse von Eisele.

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Vom ersten Tag an haben Qualität und Preis für Ziemann Holvrieka gestimmt und alle technischen Spezifikationen wurden nach ihren Vorgaben erfüllt. Hinzu kommt, dass Ziemann Holvrieka, da wo es möglich ist, bevorzugt auf Partner aus der Region setzt – genau wie Bierbrauer das bei ihren Zutaten tun.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke Konstruktionspraxis.de.

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