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Umkehrosmose Serbische Raffinerie setzt auf Membranelemente von Lanxess

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Über ein Jahr sind in Serbien rund 400 Umkehrosmose-Filterelemente von Lanxess im Einsatz. In einer großtechnischen Neuanlage bereiten sie Brackwasser auf. Eine Erfolgsstory ...

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Die LE-Membran-Filterelemente lassen sich besonders vorteilhaft überall dort einsetzen, wo hohe Flussraten und damit hohe Produktivität gefordert sind – bei gleichzeitig guter Balance zwischen Energieverbrauch und Wasserqualität.
Die LE-Membran-Filterelemente lassen sich besonders vorteilhaft überall dort einsetzen, wo hohe Flussraten und damit hohe Produktivität gefordert sind – bei gleichzeitig guter Balance zwischen Energieverbrauch und Wasserqualität.
(Bild: Lanxess)

Köln – Die Umkehrosmose-Filterelemente des Spezialchemie-Konzerns der Marke Lewabrane bereiten Wasser aus der Donau für eine Raffinerie in Pančevo auf, die von der Naftna Industrija Srbije (NIS) betrieben wird.

Das Flusswasser für die Raffinerie wird etwa 15 Kilometer von Belgrad entfernt an der Mündung der Temesch in die Donau entnommen. Es wird durch Flockungs- und Ultrafiltration vorbehandelt und dann durch drei Umkehrosmose-Straßen mit jeweils 132 Elementen vom Typ Lewabrane RO B400 LE aufbereitet. Die Leistung pro Straße beträgt 100 Kubikmeter pro Stunde. Anschließend wird das Permeat im Mulitstep-Verfahren mit Ionenaustauschern von Lanxess entsalzt. Hierzu werden knapp 30 Kubikmeter Austauscherharze aus dem Sortiment Lewatit eingesetzt. Zum Einsatz kommen hierbei die Typen Lewatit MonoPlus S108, Lewatit MonoPlus M500 und Lewatit IN42.

Gebaut wurde die Wasseraufbereitungsanlage von der deutschen WBG WasserBauGesellschaft International, Kulmbach. Die Auslegung der Anlage erfolgte mit der Software Lewaplus von Lanxess. „Wir haben mithilfe einer Wasseranalyse die erforderlichen Anlagenparameter ermittelt. Auf dieser Basis wurden die Pumpenleistung sowie die Größe der Umkehrosmose- und Ionenaustauscher-Anlage bestimmt“, erklärt Jens Lipnizki, Leiter Technisches Marketing Membrane im Geschäftsbereich Liquid Purification Technologies.

Die eingesetzten Elemente sind so genannte Niedrigenergie-Typen. Die Betriebsdrücke liegen um 20 bis 40 Prozent unter denen der Standardelemente des Unternehmens. Entsprechend niedriger ist der Energiebedarf der Pumpen.

Die so genannten Low Energy (LE)-Membranen lassen sich besonders vorteilhaft überall dort einsetzen, wo hohe Flussraten und damit hohe Produktivität gefordert sind – bei gleichzeitig guter Balance zwischen Energieverbrauch und Wasserqualität. Das Hauptanwendungsgebiet liegt in der Entsalzung von Brackwasser im industriellen und kommunalen Bereich. Das durchschnittliche Salz-Rückhaltevermögen liegt bei 99,5 Prozent – bezogen auf einen Anwendungsdruck von 10,3 bar.

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