Suchen

Überspannungsschutz Schutzmodule mit Diagnosefunktion und separater Auswerteeinheit

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Diagnosefunktion und Modularität bei nur 6,2 mm Baubreite – diese Merkmale vereinigt das neue Überspannungsschutzsystem M-LB-5000 von Pepperl+Fuchs. Die einkanaligen Module sollen damit eine höhere Anlagenverfügbarkeit unterstützen und die Gesamtbetriebskosten optimieren.

Firmen zum Thema

Die geringe Baubreite der Schutzmodule von 6,2 mm spart Platz im Schaltschrank. Auf Messertrennklemmen kann verzichtet werden – bei einer Nachrüstung können vorhandene gängige Messertrennklemmen platzneutral ersetzt werden.
Die geringe Baubreite der Schutzmodule von 6,2 mm spart Platz im Schaltschrank. Auf Messertrennklemmen kann verzichtet werden – bei einer Nachrüstung können vorhandene gängige Messertrennklemmen platzneutral ersetzt werden.
(Bild: Pepperl+Fuchs)

Die patentierte Diagnosefunktion des M-LB-5000 mit intuitiv ablesbarer Ampelanzeige minimiert den Prüfaufwand nach EN 62305-3 und erlaubt ein Condition Monitoring. Grüne Anzeige auf dem Schutzmodul bedeutet: volle Schutzwirkung und ausreichende Funktionsreserve. Die gelbe LED signalisiert, dass das Schutzmodul 90 % seines Lebenszyklus erreicht hat, der Signalkreis aber nach wie vor geschützt ist. Das Schutzmodul sollte bei der nächsten anstehenden Wartung ersetzt werden. Bei roter Anzeige ist das Schutzmodul dauerhaft geschädigt und die Schutzwirkung verloren gegangen. Das Schutzmodul sollte sofort ersetzt werden, um Schäden beim nächsten Überspannungsereignis zu vermeiden.

So werden die Schutzmodule stets zum idealen Zeitpunkt getauscht. Das optimiert die Verfügbarkeit der Überspannungsschutzfunktion und damit der Anlage und minimiert gleichzeitig die Kosten für die Wartung. Der Status der Schutzmodule kann über die Meldekontakte von Funktionsmodulen und das Power Rail in die Steuerungsebene eingebunden werden.

Das modulare System erlaubt eine einfache Inbetriebnahme und Wartung durch eine Loop-Disconnect-Funktion sowie unterbrechungsfreien Schutzmodultausch im laufenden Betrieb. Beim Ziehen des Schutzmoduls bleibt der betroffene Signalkreis über das auf der Hutschiene montierte Basismodul durchverbunden. Der Abziehvorgang führt zu keiner Signalunterbrechung, ein Schutzmodul kann daher getauscht werden, ohne den Anlagenbetrieb zu beeinträchtigen.

Wird das Schutzmodul um 180 Grad gedreht aufgesteckt, ist der Signalkreis durch die integrierte Trennfunktion unterbrochen. Das vereinfacht Wartungsarbeiten sowie Loop Check und ermöglicht Isolationstests während der Inbetriebnahme oder anlässlich wiederkehrender Prüfungen.

Die geringe Baubreite der Schutzmodule von 6,2 mm spart Platz im Schaltschrank. Auf Messertrennklemmen kann verzichtet werden – bei einer Nachrüstung können vorhandene gängige Messertrennklemmen platzneutral ersetzt werden.

(ID:44715204)