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Schüttgutanlagen Schüttgut gut sortiert!

| Redakteur: Gabriele Ilg

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) haben ein System entwickelt, das Schüttgut sehr viel schneller, billiger und sorgfältiger sortiert als bisher.

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Ob Dörrobst, Schotter oder Müll, das alles wird auf Bandsortieranlagen nach Größe oder Qualität geordnet.
Ob Dörrobst, Schotter oder Müll, das alles wird auf Bandsortieranlagen nach Größe oder Qualität geordnet.
(Bild: Fraunhofer IOSB)

Karlsruhe – Sand, Kies, Kohle, Streusalz oder Diamanten, Getreide, Zucker, Kaffee oder Weintrauben sowie Müll – viele unserer Alltagsgüter sind mehr oder weniger körniger Natur.

Um dieses Schüttgut nach Qualität und Größe zu ordnen, muss es aufwändig sortiert werden. Zehntausende Bandsortieranlagen rattern zwischen Elbe und Isar. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) haben ein System entwickelt, das sehr viel schneller, billiger und sorgfältiger sortiert als bisher.

Seitens der Industrie sei bereits großes Interesse an der neuen Technologie signalisiert worden, so Professor Thomas Längle, Projektverantwortlicher am Fraunhofer IOSB. Das Forscher-Team hat nun ein Sortiersystem entwickelt, bei dem Kameras aus unterschiedlichen Perspektiven das Schüttgut genauer erfassen.

So können Objekte unterschiedlicher Klassen besser unterschieden werden. Zudem sagen Algorithmen auf Basis der Bilder voraus, wie sich die Objekte auf dem Band bewegen werden. Fremdkörper lassen sich so deutlich zielsicherer aussortieren.

Neben KIT und IOSB sind die Ruhr-Universität Bochum sowie die TU Berlin am Projekt beteiligt. 

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