Suchen

Verpackungsmaschinen Schubert steigert Umsatz in 2015 auf 300 Millionen Euro

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Schubert-Gruppe verzeichnet mit einer Umsatzsteigerung auf rund 300 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2015 eine neue Bestmarke. Vor allem die Verpackungsmaschinen-Sparte des Unternehmens trug zu diesem Ergebnis bei. Der Umsatz des Geschäftsbereichs belief sich auf 174 Millionen Euro.

Firma zum Thema

Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 174 Millionen Euro.
Gerhard Schubert Verpackungsmaschinen erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 174 Millionen Euro.
(Bild: Gerhard Schubert GmbH)

Crailsheim – Schubert blickt auf ein positives Geschäftsjahr zurück. Das beste Umsatzergebnis in der 50-jährigen Unternehmensgeschichte soll aber dank neuer Investitionen nicht lange Bestand haben. In den vergangenen zwei Jahren investierte die Unternehmensgruppe 44 Millionen Euro – davon allein 30 Millionen Euro in den Verpackungsmaschinenbau. Ein bedeutender Meilenstein in 2015 für die Wachstumsstrategie war die Inbetriebnahme der neuen Montagehalle in Crailsheim. Der 12 000 m2 große Neubau mit einer Investitionssumme von 16 Millionen Euro dient neben einer bestehenden Halle nun der Endmontage von TLM-Verpackungsmaschinen.

Unser Ziel ist es, bis 2020 jährlich 1000 Teilmaschinen zu bauen. Um das zu schaffen, fokussieren wir uns aktuell darauf, dass alles ineinandergreift – vom Vertrieb über die Konstruktion, Einkauf, Teilefertigung, Montage bis zur Auslieferung. Die Zeichen, unser gestecktes Ziel zu erreichen, stehen gut. Aktuell erfreuen wir uns über einen neuen Rekord-Auftragsbestand“, erklärt Peter Gabriel, Kaufmännischer Geschäftsführer bei Schubert. In seinem Wachstumsplan bis 2020 verfolgt Schubert das Ziel, jedes Jahr um acht bis zehn Prozent zu wachsen. Um die Kapazitäten langfristig bereitzustellen und die Chancen für weiteres Wachstum zu sichern, strebt Schubert bereits den Bau einer weiteren Halle in 2020 an.

Auch in 2016 investiert Schubert rund 10 % seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Eine der jüngsten Entwicklungen ist die schaltschranklose TLM-Verpackungsmaschine. Erste Maschinen der neuen Generation sind bereits bei Kunden erfolgreich im Einsatz. Im Sommer 2016 startet Schubert die Serienproduktion.

Neue Unternehmenszentrale in den USA

Wichtige Weichen für weiteres Wachstum stellte Schubert in 2015 mit der neu gegründeten Unternehmenszentrale im US-amerikanischen Charlotte. Von dort werden die beiden Standorte in den USA und in Kanada nun unter dem Namen Schubert North America gesteuert. Mit dem Headquarter und der neuen Organisationsstruktur kann Schubert die nordamerikanischen Kunden in diesem wichtigen Markt noch besser unterstützen. Schubert UK in Birmingham hat zudem zum 1. März neue und größere Büroräumlichkeiten bezogen, die genug Platz für eine weitere Expansion bieten.

Auch die Tochterunternehmen schaffen die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Schubert System Elektronik baut aktuell ein neues Firmengebäude, das der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung Rechnung trägt und in Kürze bezugsfertig ist. Das Gesamtvolumen dieser Investition in die weitere Unternehmensentwicklung beträgt 14 Millionen Euro. Schubert Fertigungstechnik (ehemals Schubert + Edelmann) investierte im letzten Jahr rund 1 Millionen Euro in ihren Maschinenpark.

Der Engineering-Experte bei Schubert, der seit Anfang des Jahres unter dem Namen Schubert Packaging Systems (ehemals IPS) firmiert, ist angesichts der guten Auftragsvolumens sehr positiv gestimmt für das laufende Geschäftsjahr. Insbesondere im Anlagenbau sieht das Unternehmen Potential: „Als Teil der Marke Schubert ist der Anlagenbau im Bereich Endverpackungen eine unserer großen Stärken. Für die Zukunft möchten wir dieses Geschäftsfeld noch weiter ausbauen“, erläutert Olaf Horrenberger, Geschäftsführer von Schubert Packaging Systems. Ebenso positiv entwickelt sich das Kompetenzteam Schubert-Pharma als eigene Marke für den anspruchsvollen Pharmasektor.

(ID:43945584)