Primärverpackungen Schott stärkt Pharmastandort Ungarn

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Schott Pharmaceutical Systems will den ungarischen Standort Lukácsháza für die Produktion pharmazeutischer Primärverpackungen deutlich ausbauen. Bis 2016 sind Investitionen im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich geplant.

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Einweihung des Schott Machine Overhauling Centers in Lukácsháza/Ungarn
Einweihung des Schott Machine Overhauling Centers in Lukácsháza/Ungarn
(Bild: Schott)

Lukácsháza/Ungarn, Mainz/Deutschland – Der erste Schritt der Investitionsvorhaben von Schott in Ungarn war die Eröffnung eines neuen Wartungszentrums zur Überholung und Aufrüstung von Produktionsanlagen. Zusätzlich soll auch die Produktionskapazität in Ungarn in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen. Einhergehend mit der Eröffnung des Wartungszentrums hat der Verpackungsmittelhersteller vor Ort ein Experten-Team aufgebaut, das Produktionsmaschinen regelmäßig überholt und auf den neuesten technischen Stand bringt. „Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, höchsten Qualitätsanforderungen gerecht zu werden und diese nachhaltig zu sichern, und zwar für alle Werke weltweit“, so Dr. Jürgen Sackhoff, Vice President von Schott Pharmaceutical Systems.

Für Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender von Schott, ist der Ausbau des Standortes Ungarn Teil einer weltweiten Investitionsstrategie. Denn im weiteren Verlauf plant Schott zusätzlich neue Produktionslinien in Ungarn aufzubauen. „Im Mittel wird die Jahresproduktion an Ampullen, Karpulen und Fläschchen dort um fast die Hälfte steigen“, so Heinricht. Am Standort Lukácsháza nahe der ungarisch-österreichischen Grenze produziert das Unternehmen Ampullen, Fläschchen und Karpulen für die pharmazeutische Industrie – so genannte Primärverpackungen. Seit der Gründung 1993 ist das Werk kontinuierlich gewachsen. Heute ist Lukácsháza mit rund 530 Mitarbeitern und einer Jahresproduktion von über 1,7 Milliarden Stück der größte Standort der Pharmasparte von Schott. Produkte aus Lukácsháza werden im Wesentlichen nach ganz Europa und Übersee exportiert, aber auch für den lokalen Markt gefertigt.

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