Pharma-Verpackungen Schott eröffnet Pharma-Verpackungsanlage in Indien

Redakteur: Dominik Stephan

Schott möchte ein Stück vom asiatischen Kuchen: Der Spezialglashersteller hat kürzlich die erste vollautomatische Fertigungsanlage für Pharma-Verpackungen in Indien eröffnet. Die Anlage in Jambusar, Bundesstaat Gujarat, erhöht die Produktionskapazität Schotts auf dem Subkontinet um 50%, sagen Firmensprecher.

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Die neue Anlage verfügt über 20 vollautomatische Produktionsstraßen
Die neue Anlage verfügt über 20 vollautomatische Produktionsstraßen
(Bild: Schott)

Mumbai/Indien — „Diese Investition von € 20 Millionen unterstreicht das langfristige Bekenntnis von Schott zum strategisch wichtigen Geschäft mit Pharmaverpackungen. Wir wachsen in diesem Sektor stärker als der Markt“, so Professor Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes, anlässlich der Eröffnung.

Mit dem neuen Werk erhöht Schott seine Produktionskapazität in Indien um 50% auf jährlich rund zwei Milliarden Ampullen, Fläschchen, Spritzen und Karpulen. Gleichzeitig schafft das Unternehmen 350 Arbeitsplätze. Betrieben wird die Anlage von einem Joint Venture des deutschen Glasspezialisten und der indischen Kaisha Manufacturers.

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Joint Venture will vom wachsenden Pharmamarkt profitieren

Die indische Pharmabranche wächst laut verschiedener Studien jährlich um 14 bis 17%, vor allem bedingt durch die starke Inlandsnachfrage der aufstrebenden indischen Mittelschicht nach besserer medizinischer Versorgung.

Durch die langjährige und starke Partnerschaft mit Kaisha sieht sich Schott gut aufgestellt, um vom prognostizierten Marktwachstum zu profitieren. Dr. Jürgen Sackhoff, Leiter der Business Unit Pharmaceutical Systems erklärte: „In Indien haben wir mit Kaisha einen Partner gefunden, der unsere Qualitätsphilosophie teilt. Gemeinsam sind wir mit dem neuen Werk nun noch besser in der Lage, die Wachstumsziele der indischen Pharmabranche zu unterstützen.“

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