Großanlagenbau

Schiefergas sorgt für Lichtblicke

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Besonders hart hat es die Stahlerzeuger getroffen. Die Anlagen seien zum Teil nur zu 70% ausgelastet und es gäbe weltweit große Überkapazitäten. Mit ein Grund sei die Tatsache, dass das für China erwartete Wachstum geringer ausgefallen sei als prognostiziert, sagte Dieter Rosenthal, Vorstandsmitglied bei SMS Siemag.

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Wie gelähmt erscheine der Markt in Südamerika. Die Belebung in Brasilien durch die Fußballweltmeisterschaft sei ausgeblieben. In Summe werde 2014 ein schwieriges Jahr und er dämpfte auch gleich die Erwartungen für 2015 und 2016.

Chemieanlagenbau auf der Sonnenseite

Auf der Sonnenseite ist immer noch der Chemieanlagenbau. Im Jahr 2013 wurden Aufträge im Wert von 1,6 Mrd. Euro gebucht, das sind dreimal mehr als im Vorjahr ( 503 Mio.) Treiber war der US-Markt und die mit Schiefergas verbundenen Aufträge. Deutsche Chemieanlagenbauer erhielten Aufträge im Wert von einer Milliarde Euro aus den USA.

Ein Wermutstropfen sind die fehlenden Inlandsaufträge: Die Direktinvestitionen in Deutschland liegen das erste Mal seit 2001 unter den im Ausland getätigten. Gründe seien laut Knauthe, die geringe Planungssicherheit, die langen Planungszeiten bei Großprojekten sowie das große Gefälle bei den Energiekosten. Trotzdem sei die Branche zufrieden und erwartet den Auftragseingang in 2014 zu halten.

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