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Chemieindustrie

Schafft Evonik die Trendwende? Essener Chemiekonzern kann 2014 zulegen

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"Unser Ziel ist es, die anstehenden Herausforderungen in unserer Branche aus einer Position der Stärke anzugehen und aktiv mitzugestalten", sagte Engel. So habe Evonik im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro in neue Produktionsanlagen investiert, davon etwa 420 Millionen Euro an deutschen Standorten. Die bisher größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens war der im vergangenen Jahr erfolgreich in Betrieb genommene Methionin-Komplex in Singapur.

Insgesamt rechnet Evonik für das Geschäftsjahr 2015 mit einem leicht höheren Umsatz (2014: 12,9 Milliarden €). Auch das bereinigte EBITDA wird leicht über dem Wert des Vorjahres erwartet (2014: 1.867 Millionen €).

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Zusätzlich kann die Umsatz- und Ergebnisentwicklung durch Wechselkurseffekte beeinflusst werden. Sollte der durchschnittliche Wechselkurs Euro / US-Dollar auf dem Niveau vom Jahresbeginn bleiben, ergibt sich für das Gesamtjahr 2015 ein zusätzliches Potenzial für Umsatz und operatives Ergebnis. Die Ergebniseffekte aus niedrigeren Rohstoffpreisen werden in den einzelnen Geschäften unterschiedlich wirken, sich aber über das gesamte Portfolio weitgehend ausgleichen.

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