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Feststoffmischer Scale-up beim Feststoffmischen

Redakteur: Gabriele Ilg

Insbesondere für Entwickler ist es wünschenswert, den Prozess ab einer bestimmten (Labor-) Mischergröße auf einfache Weise auf größere Aggregate übertragen zu können. Dann ist es von Vorteil, wenn der Labormischer ein Mischer ist, dessen Mischprinzip ein einfaches Up-Scaling ermöglicht.

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Scale-up beim Feststoffmischen ohne Qualitätsänderungen
Scale-up beim Feststoffmischen ohne Qualitätsänderungen
(Bild: Eirich)

Auf den ersten Blick überrascht, dass Eirich-Kunden regelmäßig mitteilen, dass sie ohne Änderung der Mischparameter dieselbe Mischgüte im kleinen wie im großen Mischer erreichen. So gibt es z. B. Trockenmörtelhersteller, die Kleinmengen (wie Muster von Neurezepturen oder Nachlieferungen, auch von Farbputzen) in einem 150-l-Mischer aufbereiten, und die Großmengen in einem 3000-l-Mischer produzieren.

Warum ist dies möglich?

Die Gründe sind einfach: Systembedingt wird für Eirich-Mischer zwischen einem und 3000 l nur ein einziges Mischwerkzeug benötigt, der so genannte Wirbler. Der drehende Behälter transportiert das Mischgut, das Werkzeug muss nur noch mischen. Dazu braucht es nahezu keine Bodenberührung, Reibung und Verschleiß sind minimiert.

Deshalb können die Werkzeuge, wenn gewollt, auch schneller laufen. Dazu kommt: Der Leistungseintrag in das Mischgut kann über die Art des Mischwerkzeugs, über die Werkzeuggeschwindigkeiten sowie die Drehrichtung sehr genau definiert werden. Die jeweilige Aufgabenstellung definiert diese Parameter, diese bleiben dann beim Up-Scaling meist unverändert. Innerhalb einer Umdrehung des Behälters werden 100 % des Mischguts vom Werkzeug bewegt; der Mischer mischt deshalb ohne Entmischen.

Die systembedingten Eigenschaften der Eirich-Mischtechnik ermöglichen so eine einfache Übertragbarkeit der Prozessparameter auf die Produktionsmaschinen; meist kann man ohne erneute aufwändige Anpassungsarbeiten in die Produktion gehen. 

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