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Optischer Sauerstoffsensor Sauerstoff in der Ex-Zone messen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Ein Optischer Sauerstoffsensor von Hamilton Bonaduz optimiert im Ex-Bereich die Ausbeute sensitiver Produkte.

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Bei Visipro DO EX ist es möglich, drahtlos via Bluetooth und ArcAir App zwischen Sensor und mobilem Endgerät zu kommunizieren.
Bei Visipro DO EX ist es möglich, drahtlos via Bluetooth und ArcAir App zwischen Sensor und mobilem Endgerät zu kommunizieren.
(Bild: Hamilton Bonaduz)

Die pharmazeutische Industrie macht sich die unterschiedlichen physiologischen Eigenschaften schwefelhaltiger Verbindungen zunutze und stellt Wirkstoffe auf der Basis von Sulfonamiden, Thioethern und Sulfonen zur Bekämpfung zahlreicher Krankheiten her. Eine Eigenschaft der Schwefelkomponenten ist, dass sie in der Regel leicht mit dem vorhandenen Sauerstoff weiterreagieren und deshalb davor bewahrt werden müssen. Oxidation der Schwefelgruppen führt zu unerwünschten Nebenprodukten, reduzierter Ausbeute und im schlimmsten Fall zu einem Verlust der Charge.

Aus diesem Grund setzen Hersteller pharmazeutischer Wirkstoffe auf den optischen Sauerstoffsensor Visipro DO Ex von Hamilton Bonaduz. Die hohe Sauerstoffempfindlichkeit der Schwefelverbindungen verlangt nach einem Sensor, der auch im ppb-Bereich zuverlässig misst. Da der Sensor im Labor wie auch in der Pilotanlage eingesetzt wird, ist der Sensor Atex- bzw. IECEx-zertifiziert sein, da letztere sich in einem explosionsgefährdeten Bereich befindet. Eine Polarisation ist nicht notwendig. Der integrierte Mikro-Transmitter überträgt die Daten über eine 4 bis 20 mA oder eine Hart-Schnittstelle direkt an das Prozessleitsystem. Darüber hinaus ist es möglich, drahtlos via Bluetooth und Arc Air App zwischen Sensor und mobilem Endgerät zu kommunizieren.

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