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Unternehmensstruktur neu sortieren Sabics Weg die Zukunft zu meistern

| Redakteur: M.A. Manja Wühr

Um sich für zukünftige Anforderungen zu wappnen, will Sabic sein aktuelles Portfolio optimieren und gleichzeitig mehr in Innovationen investieren, die das Unternehmen für künftiges Wachstum benötigen wird. Zudem nimmt das Unternehmen Stellung zu einem 30-Milliarden-Dollar-Projekt für eine Oil-to-Chemicals-Anlage.

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Sabic will sein aktuelles Portfolio optimieren und gleichzeitig mehr in Innovationen investieren, die das Unternehmen für künftiges Wachstum benötigen wird.
Sabic will sein aktuelles Portfolio optimieren und gleichzeitig mehr in Innovationen investieren, die das Unternehmen für künftiges Wachstum benötigen wird.
(Bild: Hebi (CC0)/ http://pixabay.com/de/wegweiser-wegzeiger-wanderweg-494457 / BY 1.0)

Riad/Saudi Arabien – Sabic hat mit der weltweiten Reorganisation seiner Unternehmensstruktur begonnen. Ziel sei es eine agilere, kosteneffizientere und kundenorientiertere Organisation zu schaffen. Und so soll sie aussehen: Commodity-Produkte aus der Geschäftseinheit "Innovative Plastics" sollen künftig in der Einheit "Chemicals and Polymers" angesiedelt sein. Die verbleibende Einheit Innovative Plastics Solutions wird dann der neugegründeten Geschäftseinheit Specialties zugeordnet. Diese Geschäftseinheit soll damit alle Specialty Solutions umfassen. Neben der Geschäftseinheit Performance Chemicals, die schon früher neu zugeordnet wurde, wird es auch die Geschäftseinheit Innovative Plastics nicht mehr geben. Diese neue Unternehmensstruktur soll ab 1. Januar 2016 in Kraft treten.

Einer der wichtigsten Treiber dieses Wandels sind die unterschiedlichen Technologieschwerpunkte von Grund- und Feinchemikalien. Nach Einschätzung des Unternehmens wird die Zukunft der Grundchemikalien hauptsächlich von Innovationen rund um voranschreitende Rohstofftechnologien geprägt. Feinchemikalien wiederum stehen verschiedenen technologischen Herausforderungen gegenüber. So müssen zum Beispiel Technologieakquisitionen und Partnerschaften oder auch Joint-Ventures ausfindig gemacht werden, die Sabics aktuelles Portfolio bereichern.

30-Milliarden-Dollar-Projekt für eine Oil-to-Chemicals-Anlage

Wie downstreamtoday.com mitteilt wird Sabic wohl im zweiten Quartal 2016 eine Entscheidung darüber treffen, ob ein 30-Milliarden-Dollar-Projekt für eine Oil-to-Chemicals-Anlage weiter voran getrieben werden soll. Das Branchenportal bezieht sich dabei auf Reuters wonach Yousef Abdullah Al-Benyan, Sabics stellvertretender Vorsitzender und CEO, sagte, dass Unternehmen die Wirtschaftlichkeit des Projektes gerade bewertet und es eine 50/50-Chance gäbe, das es fortgesetzt wird.

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