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Sabic nimmt Compounding-Anlage in den USA in Betrieb

| Redakteur: Gabriele Ilg

Sabic hat sich mit der offiziellen Inbetriebnahme der Compounding-Anlage in den USA für die steigende Nachfrage nach Spezial-Polypropylen (PP) positioniert.

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Compounding-Anlage von Sabic für Spezial-Polypropylen (PP) in der Produktionsstätte Bay St. Louis/USA (Bild: Sabic)
Compounding-Anlage von Sabic für Spezial-Polypropylen (PP) in der Produktionsstätte Bay St. Louis/USA (Bild: Sabic)

Bergen/Niederlande – Die Geschäftseinheit Innovative Plastics von Sabic setzte mit der offiziellen Eröffnung seiner Compounding-Anlage für Spezial-Polypropylen (PP) in der Produktionsstätte Bay St. Louis/USA einen neuen Meilenstein. In der neuen Compounding-Anlage werden Sabic PP-Verbundwerkstoffe und Stamax langglasfaserverstärkte PP (LGFPP)-Verbundwerkstoffe für unterschiedlichste Automobilanwendungen hergestellt. Mit der neuen PP-Anlage reagiert das Unternehmen auf die schnell wachsende Nachfrage in Nordamerika seitens OEMs und Zulieferern im Automobilsektor nach regional gefertigten und weltweit einheitlichen PP-Werkstoffen. Dadurch kann die Produktion von Fahrzeugplattformen sowohl regional als auch weltweit unterstützt werden.

Damit hat Sabic bereits zum zweiten Mal innerhalb von 17 Monaten eine PP-Compounding-Anlage in Betrieb genommen. Bereits im Juni 2010 ging das Werk in Genk/ Belgien, in Produktion. Mit seinen Investitionen in die PP-Fertigung unterstreicht das Unternehmen sein Engagement bei der Bereitstellung von leistungsstarken Werkstoffen, mit denen die OEMs Gewichtsreduktionen und eine höhere Energieeffizienz der Fahrzeuge erzielen können.

Innovative Plastics legte die neue PP-Anlage in Bay St. Louis nach dem Vorbild und der Technologie seines Werks in Genk aus, dem größten je in Europa neu gebauten PP-Werk. Diese World-Scale-Anlage stellt PP-Verbundwerkstoffe für Europa sowie Sabic Stamax LGFPP-Verbundwerkstoffe für Europa und den Asien-Pazifik-Raum her. In Genk wird zudem ein Compounding Innovation Center mit drei Pilotlinien betrieben, mit dem der Entwicklungszyklus für neue Produkte und Verfahren beschleunigt werden kann.

„Mit der Investition in Bay St. Louis bauen wir auf den Erfahrungen auf, die wir in Europa und in der übrigen Welt erarbeitet haben, und nutzen diese für Nordamerika,“ sagte Leon Jacobs, Polypropylene Global Leader, Innovative Plastics, Automotive. „Dadurch können wir die OEMs in dieser Region besser mit einheitlichen Polypropylen-Werkstoffen beliefern, die weltweite Anforderungen an die Materialspezifikationen erfüllen.“

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