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Prozessindustrie in China

Rund 300 Aussteller aus 17 Ländern bei Achem Asia

| Redakteur: Tobias Hüser

Vor drei Jahren bei der neunten Auflage der Achem Asia zeigten mit 413 Ausstellern noch deutlich mehr Unternehmen ihre neuesten Produkte.
Vor drei Jahren bei der neunten Auflage der Achem Asia zeigten mit 413 Ausstellern noch deutlich mehr Unternehmen ihre neuesten Produkte. (Bild: Dechema)

Der Countdown zur 10. Achem Asia läuft: Am 9. Mai öffnen sich in Beijing die Tore zur internationalsten Messe der Prozessindustrie in China. Rund 300 Aussteller aus 17 Ländern präsentieren an vier Tagen ihre Produkte und Technologien. Trotz der derzeit schwierigen Wirtschaftslage blickt Dechema-Geschäftsführer Thomas Scheuring mit Zuversicht auf das Reich der Mitte.

Beijing/China – Die Achem Asia bietet Neuheiten für den Apparate- und Anlagenbau, die Pharma- und Lebensmitteltechnik, die chemische und petrochemische Industrie sowie Labor- und Verpackungstechnik. Zudem bildet die Wasserbehandlung eine Schwerpunkt. Die Ausstellung im China National Congress Center wird von einem Programm aus mehreren Satellitensymposien begleitet. Dabei geht es u.a. um Leckageerkennung und –beseitigung in der Petrochemie, „Internet + - Intelligente Anlagen“, Trends der Prozesstechnik, Single-Use-Technologien und Trenntechniken.

Das derzeitige schwierige wirtschaftliche Umfeld geht auch an der Achem Asia nicht völlig spurlos vorbei; vor allem die internationalen Aussteller zeigen sich eher zögerlich. Dabei sieht Scheuring weiterhin gute Chancen im chinesischen Markt: „Der Slogan der Achem Asia ist „Meet the future of China’s process industries. Now“, und das nicht ohne Grund: Die chinesische Prozessindustrie hat eine gute Zukunft. China jetzt links liegen zu lassen, wäre ein Fehler. Gerade jetzt muss man am Ball bleiben, denn die chinesischen Partner registrieren sehr genau, wer auch in schwierigen Zeiten zu ihnen steht.“

Der optimistische Blick auf die Zukunft ist nicht unbegründet: 2015 hat China mit der Zehnjahres-Strategie „Made in China 2025“ einen Modernisierungsplan für die Wirtschaft auf den Weg gebracht. Der Fokus liegt dabei deutlich auf Innovationen und der Kombination aus Produktion und Dienstleistungen. Ein Schwerpunkt ist die Digitalisierung – ähnlich der deutschen „Industrie 4.0“-Initiative. Der jüngst verabschiedete Fünfjahresplan sieht außerdem erhebliche Anstrengungen im Umweltschutz vor. Für deutsche und internationale Unternehmen erwächst damit zwar möglicherweise neuer Wettbewerb aus China, es bieten sich aber gleichzeitig auch erhebliche Chancen durch die Modernisierung der chinesischen Wirtschaft.

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