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10. Chemie-Wettbewerb Rollende Reaktoren – RWTH Aachen verteidigt Chemcar-Titel

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Im Jubiläumsjahr des Chemcar-Wettbewerbs konnte die RWTH Aachen ihren Titel verteidigen. Das interdisziplinäre Team aus Verfahrenstechnikern und Konstrukteuren sicherte sich das Preisgeld von 2000 Euro.

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Das Team der RWTH Aachen gewinnt den Chemcar-Wettbewerb 2015 und verteidigt damit den Titel vom letzten Jahr.
Das Team der RWTH Aachen gewinnt den Chemcar-Wettbewerb 2015 und verteidigt damit den Titel vom letzten Jahr.
(Bild: 4FFK media)

Düsseldorf – Zum 10. Mal hatten die Veranstalter – die kreativen jungen Verfahrensingenieuren (kjVIs) der VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen VDI-GVC – Studierende aufgerufen, kleine Fahrzeuge zu bauen, die für Antrieb und Steuerung ausschließlich (bio-)chemische Reaktionen nutzen. Auf den Rängen zwei bis vier lieferten sich die Teams der FH-Münster, KIT Karlsruhe und TU Lodz (Polen) ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Das „Aixtremevelociteam“ aus Aachen mit Team-Chefin Marie Fartmann und Team-Sprecher Ottokar Starck sowie Alexander Ressemann, Jonas Leberger, Marten Entrup, Oliver Blättler, Kai Gladbach, Johannes Horeis, Jonas Bäßler setzte dieses Jahr stark auf die mechanischen Komponenten des Fahrzeugs und hat dazu ein stufenloses Getriebe entwickelt. Als Antrieb wurde eine katalytische Wasserstoffperoxid-Reaktion genutzt, die im Reaktor Wasser und Sauerstoff erzeugt. Sichere Technik, Umweltfreundlichkeit und Kreativität waren ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des Gewinnerkonzepts, das mit Präzision die kurzfristig ausgeloste Entfernung der „Rennstrecke“ von 8,50 m mit einem Zusatzgewicht von 15 % bewältigte.

Chemieriesen unterstützen den Wettbewerb

Dass die Kreativität und alle Chemcars in sicheren Bahnen liefen, stellte Inburex Consulting durch aufwendige Sicherheitsprüfungen der Konzepte im Vorfeld sicher. Die Studierenden bekamen in den Inspektionen Einblicke in die Sicherheitstechnik, die weit über die üblichen Vorlesungsinhalte hinausgehen.

Der Chemcar-Wettbewerb wurde finanziell unterstützt von BASF, Bayer, Evonik, Inburex, Infraserv-Knapsack, Lanxess und Lonza. Alle Informationen zum Wettbewerb inklusive Terminen, Regelwerk, Konzeptvorlagen und Anmeldemöglichkeit finden sich auf www.vdi.de/gvc/chemcar. Ein Rückblick auf den Wettbewerb 2015 findet man im VDI-Blog.

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