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Rohstoffpreise im Oktober 2011 Rohstoffpreise im Sog der unsicheren Euro-Zone

| Redakteur: Marion Henig

Von der Euro-Zone bis Libyen: Die Rohstoffpreise im Oktober waren geprägt von Unsicherheiten, ein klarer Trend ist derzeit nicht zu erkennen. Bei den Kunststoffen setzten sich jedoch die Preisrückgänge im Oktober fort.

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Die Weltrohstoffpreise konnten zwar im Verlauf des Oktobers einen Teil der Verluste von Ende September aufholen, es war jedoch kein klarer Trend zu erkennen. (Grafik/Quelle: IKB Deutsche Industriebank)
Die Weltrohstoffpreise konnten zwar im Verlauf des Oktobers einen Teil der Verluste von Ende September aufholen, es war jedoch kein klarer Trend zu erkennen. (Grafik/Quelle: IKB Deutsche Industriebank)

Düsseldorf – Laut aktueller Rohstoffpreisinformation der IKB Deutsche Industriebank konnten die Weltrohstoffpreise zwar im Verlauf des Oktobers einen Teil der Verluste von Ende September aufholen, es sei jedoch kein klarer Trend erkennbar. Die Ungewissheit, wie schnell sich die Lage in der Euro-Zone stabilisieren kann, habe immer wieder zu kurzfristig erheblichen Tagesschwankungen der börsennotierte Kurse geführt. Zudem verdichte sich die Einschätzung, dass es zwar 2012 nicht zu einer weltweiten Rezession, jedoch zu einer kräftigen Abschwächung des Wirtschaftswachstums kommen werde. Dies habe auch auf die Rohölmärkte ausgestrahlt, welche darüber hinaus von der Entwicklung in Libyen und den übrigen Umbruchstaaten verunsichert worden seien. Bei Kunststoffen setzten sich die Preisrückgänge im Oktober fort.

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