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Rohstoffpreise im Juli 2011 Rohöl bleibt teuer - Rohstoffpreise im Sog der Schuldenkrisen

Redakteur: Marion Henig

Nicht nur die Schuldenkrisen im Euro-Raum beeinflusst derzeit die Rohstoffpreise. Auch die politisch unsichere Situation im Nahen Osten hinterlässt weiter ihre Spuren. So erwarten Analysten derzeit kräftige Tagesauschläge beim Rohölpreis.

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Die Weltrohstoffpreise zogen in US-Dollar in Summe im Verlauf des Juli 2011 leicht an. (Grafik, Quelle: IKB Deutsche Industriebank)
Die Weltrohstoffpreise zogen in US-Dollar in Summe im Verlauf des Juli 2011 leicht an. (Grafik, Quelle: IKB Deutsche Industriebank)

Düsseldorf – Wie die IKB Deutsche Industriebank mitteilt, sind die Weltrohstoffpreise in US-Dollar in Summe im Verlauf des Juli 2011 leicht angezogen. Vor allem waren Edelmetalle deutlich fester. Dies war laut der aktuellen Rohstoffpreis-Informationen des Bankinstituts in der Nervosität der Märkte in Bezug auf die Schuldenkrisen in Euroland, aber auch in den USA begründet. In den nächsten Monaten dürften jedoch fundamentale Nachfragefaktoren wieder die Oberhand gewinnen. Hierbei würden die weitere wirtschaftliche Entwicklung der USA und Sorgen über die Konjunkturdämpfung in China das Bild bestimmen.

Auf dem Rohölmarkt komme zudem die Unsicherheit über den Fortgang der Umbruchsituation im Nahen Osten dazu. Dies dürfte beim Rohölpreis jedoch bewirken, dass sich dieser für die Sommermonate weiter in einem Band zwischen 110 und 120 US-Dollar je Barrel Brent bewegen werde, mit teils kräftigen Tagesauschlägen. Entspannung sehen die Analysten der IKB frühestens nach einer Beruhigung der aktuellen Libyen- und Syrienkonflikte.

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