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Geschäftsbericht 2012

Roche zieht positive Bilanz für das Jahr 2012

| Redakteur: Tobias Hüser

Severin Schwan, CEO von Roche: „2012 war für Roche ein sehr gutes Jahr, wir haben unsere finanziellen Ziele erreicht und sind über dem Markt gewachsen.“
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Severin Schwan, CEO von Roche: „2012 war für Roche ein sehr gutes Jahr, wir haben unsere finanziellen Ziele erreicht und sind über dem Markt gewachsen.“ (Bild: Roche)

Dank des wachsenden Geschäfts mit Krebsmedikamenten und klinischen Labors konnte Roche seine Verkäufe im Jahr 2012 um vier Prozent auf 45,5 Milliarden Schweizer Franken steigern. Für die Behandlung von HER2-positiven Brustkrebs führte das Unternehmen Perjeta ein. Weitere Medikamente gegen diese Krebsart stehen kurz vor der Markteinführung. Für 2013 rechnet Roche mit einem Verkaufswachstum im Rahmen des Vorjahres.

Basel/Schweiz – Die Konzernumsätze von Roche erzielten im Jahr 2012 45,5 Milliarden Schweizer Franken und stiegen damit um 4 %. Die positive Verkaufsentwicklung erreichte das Unternehmen durch die steigende Nachfrage nach Krebsmedikamenten und das wachsende Geschäft mit klinischen Labors. „2012 war für Roche ein sehr gutes Jahr, wir haben unsere finanziellen Ziele erreicht und sind über dem Markt gewachsen. Ein besonderer Höhepunkt des Jahres war die Zulassung unseres Brustkrebsmedikaments Perjeta, welches die Überlebenschancen von Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs verbessert,“ sagte Severin Schwan, CEO von Roche.

Solides Verkaufswachstum

Die drei meistverkauften Produkte der Roche-Gruppe – Mabthera/Rituxan, Herceptin und Avastin – erzielten aufgrund einer verstärkten Nachfrage eine deutliche Verkaufszunahme. Seit der erfolgreichen Markteinführung von Avastin in der Indikation Eierstockkrebs in Europa Ende 2011 ist das Medikament wieder auf Wachstumskurs. Auch die gute Marktaufnahme in Japan wirkte sich positiv aus.

Aufgrund der robusten Nachfrage nach Lösungen für klinische Labors (Geschäftsbereiche Professional, Tissue und Molecular Diagnostics) wuchsen die Verkäufe der Division Diagnostics erneut schneller als der Markt für In-vitro-Diagnostika. Die Umsätze der Division Diagnostics erhöhten sich um 4 % auf 10,3 Milliarden Franken, die Verkäufe der Division Pharma stiegen um 5 % auf 35,2 Milliarden Franken. Vor allem in den USA und in Schwellenmärkten konnte das Unternehmen Verkaufszuwächse verzeichnen und dadurch Einbußen in Westeuropa infolge der Konkurrenz durch Generika ausgleichen.

Fortschritt in Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung im Bereich Pharmazie erzielte auch 2012 deutliche Fortschritte: 11 klinische Studien in der Spätentwicklung lieferten positive Ergebnisse. Darüber hinaus führte Roche drei neue Krebsmedikamente auf dem Markt ein: Perjeta zur Behandlung von HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs und Erivedge zur Behandlung des fortgeschrittenen Basalzellkarzinoms in den USA, sowie Zelboraf zur Behandlung des metastasierenden Melanoms, das eine BRAF-V600-Mutation aufweist, in Europa.

Es wird erwartet, dass das Medikament Trastuzumab Emtansin (T-DM1) Patientinnen mit HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs ebenfalls bald zur Verfügung stehen wird. Dank der überzeugenden Daten der EMILIA-Studie hinsichtlich des Gesamtüberlebens wurde T-DM1 in den USA ein beschleunigtes Zulassungsverfahren zugesichert.

Die Division Diagnostics führte auch 2012 eine Reihe wichtiger neuer Instrumente und Geräte ein, die bedeutende Fortschritte in der Laborautomatisierung, der patientennahen Diagnostik und im Diabetesmanagement darstellen. Ausserdem wurden die Testmenüs für die Diagnose von Krebs, Infektions- und Stoffwechselkrankheiten erweitert.

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