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Operational Excellence

Roche kündigt Operational Excellence-Initiative an

| Redakteur: Jörg Kempf

Roche hat den Start der konzernweiten Initiative „Operational Excellence“ bekannt gegeben. Ziel ist es, die Kostenstruktur anzupassen und Produktivitätsverbesserungen über die ganze Organisation hinweg zu beschleunigen.

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Severin Schwan, CEO von Roche: „Wir starten diese Initiative aus einer Position der Stärke.“ (Bild: Roche)
Severin Schwan, CEO von Roche: „Wir starten diese Initiative aus einer Position der Stärke.“ (Bild: Roche)

Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen – vor allem in den USA und Europa – sowie der jüngsten Entwicklungen bei Projekten im Spätstadium der Roche-Pipeline hat die angekündigte Initiative zum Ziel, die Kostenstruktur anzupassen und Produktivitätsverbesserungen über die ganze Organisation hinweg zu beschleunigen.

Severin Schwan, CEO von Roche führt aus: „Wir starten diese Initiative aus einer Position der Stärke. Im Gegensatz zu vielen unserer Wettbewerber sind wir nur in geringem Masse von Patentabläufen betroffen. Außerdem verfügen wir trotz der Rückschläge in den vergangenen Monaten über eine der stärksten F&E Produkte-Pipelines der Industrie. Wir werden unsere Ressourcen auf Investitionen fokussieren, die Innovation vorantreiben und den langfristigen Erfolg des Unternehmens sicherstellen. Gleichzeitig wollen wir unsere Profitabilität schützen, um unsere finanzielle Flexibilität zu wahren. In diesem Zusammenhang bestätigen wir den Ausblick für das Gesamtjahr 2010.“

In Anbetracht der gekürzten Gesundheitsbudgets geht Roche davon aus, dass die Kostenträger ihre Ressourcen zunehmend in diagnostische Testmethoden und Therapien investieren werden, die für Patienten den größten medizinischen Nutzen bieten. Bei „Operational Excellence“ handelt es sich deshalb nicht nur um eine Kostensenkungsmassnahme, sondern vor allem auch darum, vorausschauend die richtigen Prioritäten für eine erfolgreiche Zukunft zu setzen.

In den nächsten Monaten werden alle Teile der Organisation ihre Strukturen und Prozesse überprüfen und analysieren. Informationen über konkrete Massnahmen und mögliche Auswirkungen auf den Stellenbestand werden vor Ende des Jahres bekannt gegeben. Die Umsetzung der Massnahmen ist im Zeitraum 2011 und 2012 vorgesehen.

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Jörg Kempf

Jörg Kempf

Chefredakteur, PROCESS - Chemie | Pharma | Verfahrenstechnik