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Schwingelemente

Richtige Schwingung schont Anlagen und erhöht die Leistung

| Autor / Redakteur: Jörg Heyming* / Sabine Mühlenkamp

Michael Backhaus von Rosta überprüft die Schwingung; nur richtig ausgelegte Elemente reduzieren belastende Schwingungen auf das Fahrzeug.
Michael Backhaus von Rosta überprüft die Schwingung; nur richtig ausgelegte Elemente reduzieren belastende Schwingungen auf das Fahrzeug. (Bild: Rosta)

Federn, lagern, dämpfen – das sind die Aufgaben von Schwingelementen. Die Komponenten sind unscheinbar, halten aber häufig den gesamten Prozess in Schwung, wie ein Beispiel im Einsatz bei Separatoren zur Trennung von Gülle in Flüssig- und Feststoffanteil zeigt.

Gülle aus der landwirtschaftlichen Viehhaltung ist ein Wertstoff, welcher traditionell unbearbeitet als Dünger ausgebracht wird. Dabei ist die auszubringende Menge der Gülle an die Größe der Anbauflächen gebunden und damit begrenzt.

Sofern die Güllemenge die zur Verfügung stehende Flächengröße überschreitet, verursacht die Entsorgung dieses Überhanges außergewöhnliche Kosten und belastet damit das Betriebsergebnis.

Außerdem belastet die Gülle, die nicht vom Boden bzw. den Pflanzen aufgenommen wird, das Grund- und somit das Trinkwasser durch Eintrag von Nitraten bzw. Nitriten. Eine Lösung der vorstehenden Probleme ist die Trennung dieses Wertstoffes Gülle durch die Separation in den Flüssig- und Feststoffanteil. Die entstehende Trockenmasse kann in die Biogasanlage eingesetzt werden oder wird als Düngemittel in Wickelballen (rund oder eckig) verpresst, um den Feststoff dann konzentriert verteilen zu können.

Aus dem Flüssiganteil werden dann noch die Phosphate und Stickstoffe ausgefiltert, sodass dieser konzentrierte Dünger auf die Felder zeitunabhängig aufgebracht werden kann. Das Restwasser kann dann noch als Gebrauchswasser auf dem Betrieb, z.B. zur Reinigung von Fahrzeugen und Geräten o.Ä. eingesetzt werden.

Das Ziel ist die hohe Effektivität, Senkung der Kosten und somit eine wirtschaftlich profitable Lösung unter optimaler ökologischer Verträglichkeit. Das System kann auch bei Klärschlämmen und Schlachtereiabfällen eingesetzt werden.

Ergänzendes zum Thema
 
Führungswechsel bei Rosta

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