Sterile Abfüll- und Verpackungstechnik Richtfest bei Bosch Packaging Technology in Crailsheim

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Der Standortausbau von Bosch Packaging Technology in Crailsheim hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Der Vorsitzende des Bereichsvorstands Friedbert Klefenz, Landrat Gerhard Bauer, Oberbürgermeister Rudolf Michl und alle Mitarbeiter konnten jetzt das Richtfest im Rohbau der neuen Montagehalle feiern.

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Hatte Grund zum Feiern: Der Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology Friedbert Klefenz
Hatte Grund zum Feiern: Der Vorsitzende des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology Friedbert Klefenz
(Bild: Bosch)

Crailsheim – Standortleiter Joachim Brenner lobte den Fortschritt des Bauprojekts: „Wir sind voll im Zeitplan. Ich bin beeindruckt, wie schnell die Arbeiten an der neuen Halle für den Pharma-Produktbereich voranschreiten. In Kürze haben wir Kapazitäten für noch effizientere Fertigungsprozesse.“

Landrat Bauer und Oberbürgermeister Michl würdigten das Engagement aller Beteiligten und unterstrichen die Position von Bosch Packaging Technology als bedeutender Arbeitgeber in der Region. Im Rahmen des Ausbaus entstehen 70 neue Arbeitsplätze, der Großteil in Montage und Entwicklung. Damit werden im Bereich Verpackungstechnik in Crailsheim rund 900 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Die neue Montagehalle umfasst eine Fläche von 6600 Quadratmetern und wird zusätzlichen Platz für die Fertigung von Großanlagen zum sterilen Befüllen und Verpacken von flüssigen Pharmazeutika bieten. Das Gebäude wird voraussichtlich im kommenden November eröffnet. Bosch investiert insgesamt 13 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts und stärkt damit seinen Produktbereich Pharma. Ergänzt wird das Bauprojekt um ein Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von 2 200 Quadratmetern, das Raum für 130 Mitarbeiter bieten wird. Der Bezug der Räumlichkeiten ist für Mai 2013 vorgesehen.

Für die neue Montagehalle wurde das Bestandsgelände um bis zu sechs Meter aufgefüllt. Einen sicheren Stand gewährleisten Stahlbetonstützen mit einem Eigengewicht von je 26 Tonnen. Die neuen Bürogebäude sind so an der neuen Montagehalle angesiedelt, dass die Mitarbeiter von ihren Büros durch Glasfenster auf die Maschinen blicken können. Das gesamte Gebäude wird über eine Biogasanlage mit Wärme versorgt. Über Rohrleitungen gelangt das Gas von einem lokalen Landwirt auf das Bosch-Areal. Mit dieser Konstruktion verringert sich der CO2-Ausstoß jährlich um mehr als 450 Tonnen. Insgesamt sind mehr als 200 Personen rund um die Baumaßnahme beschäftigt.

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