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Chargieranlagen

Rezeptgenaues Kommissionieren in der Lebensmittelproduktion

| Redakteur: Kristin Breunig

Um eine gleichbleibende Qualität garantieren zu können, muss u.a. das Rezept stimmen. Die Chargieranlagen von EAP Lachnit ermöglichen das rezeptgenaue Kommissionieren von Zutaten und erfüllen die strengen Vorgaben der Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) oder der European Hygienic Engineering and Design Group (EHEDG).

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EAP Lachnit bietet für Kommissioniervorgänge in der Lebensmittelindustrie Chargieranlagen in Edelstahlausführung an; auf Wunsch auch in einer automatisierten Variante.
EAP Lachnit bietet für Kommissioniervorgänge in der Lebensmittelindustrie Chargieranlagen in Edelstahlausführung an; auf Wunsch auch in einer automatisierten Variante.
(Bild: EAP Lachnit)

Für den Transport der Zutaten sind die Anlagen mit einem Förderband oder einem Beschickungswagen für den Transport der Güter sowie mehreren Kippstationen mit bis zu 1000 Kilogramm Fassungsvermögen und einer Wiegeeinrichtung ausgestattet. Diese ist in das Förderband oder einen Wagen integriert. Die Produkte werden verwogen und erfasst, somit gewährleistet die Anlagen die Chargenrückverfolgung. Nach eigenen Angaben verbaut EAP Lachnit hierfür nur hochwertige Komponenten, beispielsweise Waagen führender Anbieter, die auch über eine Rezeptursteuerung verfügen. Diese erfüllen wichtige Aufgaben wie das Abrufen und Abspeichern von Produktionsaufträgen sowie die Rückverfolgung der einzelnen Zutaten. Auch die Daten über die genauen Verbrauchsmengen oder mehrsprachige Anleitungen können hinterlegt werden. Eine Totmann-Steuerung dient dem Arbeitsschutz und schaltet die Anlage in Gefahrsituationen automatisch ab. Die Steuerung und Überwachung der Produktion ist über Standardschnittstellen beziehungsweise WLAN möglich.

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Hygienisch rein und vielseitig einsetzbar

Die komplett in Edelstahl und glasperlengestrahlten Oberflächen der Anlagen sollen eine einfache wie gründliche Nassreinigung erlauben und so zur Hygiene in der Produktion beitragen. Als Werkstoff kommt Edelstahl der Güte V2A/1.4301/AISI 304 zum Einsatz. Die Gehäuse sind wasserdicht und erfüllen die Schutzart IP 66. Für den Transport kommen spezielle Bänder für die Lebensmittelproduktion zum Einsatz. Optional sind die Chargieranlagen auch in Reinraumausführung mit elektropolierten Oberflächen lieferbar.

Sowohl die Behältergröße als auch das Behältermaterial (Edelstahl oder Kunststoff) der Anlage sind variierbar. Die einzelnen Stationen sind mit Kippmaschinen ausgestattet, welche eine stufenlose Verstellung der Behälter ermöglichen. Nach dem Abarbeiten der vorgegebenen Rezeptur wird die Charge durch ein Förderband oder eine fahrbare Waage mit Beschickungswagen zur Ausgabestelle gebracht.

Optional bietet EAP Lachnit auch eine automatisierte Chargieranlage an, welche eine kostengünstigere Fertigung durch Personalreduzierung ermöglicht. Die vollautomatische Chargierung erfolgt hier mittels Trichter und Dosierschnecke, die mit integrierten Wiegezellen ausgerüstet sind. Zutaten werden dann automatisiert in einen Trichter entleert, per Schnecke transportiert und verwogen. Die Einsatzbereiche der Anlagen sind vielfältig und reichen von der Produktion von Wurst oder Fertiggerichten bis hin zur Tierfutterherstellung.

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