Remote I/O-System für die Ex-Zone Remote I/O-System überzeugt mit einfacher Schaltungstechnik und Gestaltungsfreiheit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Bei der Entwicklung einer Remote I/O-Lösung für den Ex-Bereich standen bei Bartec die Bedürfnisse der Anwender im Vordergrund. Allen voran eine einfache Bedienung. Mit einer flexiblen Systemzulassung ist zudem ein Novum gelungen: Anlagenplaner können das System nun frei planen und gestalten.

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Durch die direkte Installation des Remote-I/O-Systems im Ex-Bereich kann auf einen großen Teil der bisherigen Kabelwege verzichtet werden.
Durch die direkte Installation des Remote-I/O-Systems im Ex-Bereich kann auf einen großen Teil der bisherigen Kabelwege verzichtet werden.
(Bild: Bartec)

Speziell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen hat Bartec das Remote I/O-System Antares konzipiert. Direkt im Feld der Ex-Zonen 1 und 2 sowie 21 und 22 installiert, kann es die Komplexität von Automatisierungsprozessen verringern. Das platzsparende System vereinfacht nicht nur die Schaltungstechnik, sondern kommt auch ohne teure ex-geschützte Schaltschränke aus.

Nach den aktuellen Atex- und IECEx-Richtlinien zertifiziert, kann der Anlagenplaner durch eine flexible Systemzulassung das Remote I/O frei planen, gestalten und in ein mechanisch geschütztes Standard-Industriegehäuse einbauen. Diese Gestaltungsfreiheit wird zusätzlich durch eine schnelle und problemlose Integrationsfähigkeit unterstützt. Lediglich für die Errichtung in den Staub-Ex-Bereichen muss ein zugelassenes Schutzgehäuse verwendet werden.

Jedes Detail durchdacht

Aufgrund der großen Leistungsreserven bietet Antares effiziente und kompakte I/O-Konfigurationen. Eine einzige Rail Control Unit (RCU) kann bis zu 32 mehrkanalige Module versorgen. Andere Hersteller benötigen dafür zwei oder drei Systeme. Die RCU ist die zentrale Einheit des Systems mit Hostkommunikation, Ethernet-Switch, Powermanagement und I/O-Datenverwaltung. Durch die Unterstützung zahlreicher offener Kommunikationsstandards, vom vollständig redundanten Profibus-DP – was eine ständige Verfügbarkeit garantiert – bis zu Ethernet-Standards wie Profinet, Modbus TCP und Ethernet/IP, ist eine komfortable Integration gewährleistet.

Zudem lassen sich Standard-Bussysteme direkt an das System koppeln. Zusätzliche explosionsgeschützte Trennverstärker werden nicht benötigt. Die kleine Bauform der I/O-Module ermöglicht es, sie äußerst platzsparend auf Standard-Tragschienen aufzubauen. Die interne Busverbindung wird durch einfaches Zusammenstecken der Module erreicht. Alle I/O-Module sind in der Zündschutzart Ex i ausgeführt.

Das zusätzliche Extension-Modul erlaubt den Aufbau über mehrere Tragschienen oder die Verbindung in ein weiteres Feldgehäuse, in dem ausschließlich I/O-Module enthalten sind. Es stehen verschiedene diskrete und analoge Module mit hoher Kanaldichte zur Verfügung. Weil RCU und alle I/O-Module hot-swap-fähig sind, lassen sich Stillstandszeiten vermeiden. Mit Antares-Designersoftware können Anwender das System im Handumdrehen durch eine intuitive Bedienung projektieren und konfigurieren.

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