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Das war die Ifat 2016

Rekord-Ifat drückt der Umwelttechnologiebranche ihren Stempel auf

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Was am Einlass begann, setzte sich in den Hallen fort: Der Besucherandrang auf der Ifat 2016 war immens.
Was am Einlass begann, setzte sich in den Hallen fort: Der Besucherandrang auf der Ifat 2016 war immens. (Bild: Alex Schelbert / Messe München)

Wer sich am Münchner Hauptbahnhof morgens um halb neun in die überfüllte U-Bahn mit Ziel Messestadt zwängen durfte – und das fünf Tage lang, den werden die Zahlen, welche die Veranstalter der Ifat 2016 jetzt in ihrem Abschlussbericht veröffentlicht haben, nicht überraschen.

München – In ihrem Jubiläumsjahr hat die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft zweifelsohne neue Maßstäbe gesetzt: Rund 138.000 Besucher aus mehr als 170 Ländern strömten vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 auf die Ifat nach München, die im Jahr 1966 mit damals 147 Ausstellern und 10.200 Besuchern ihre Premiere feierte.

Eine 50-jährige Erfolgsgeschichte, die Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München, die Begeisterung ins Gesicht schreibt: „Was in diesem Jahr passiert ist, das Feedback all’ unserer Teilnehmer war überwältigend. Die nochmals gestiegene Beteiligung zeigt eindrucksvoll, wie die Ifat seit 50 Jahren die Entwicklung der Umwelttechnologiebranche prägt.“

Dr. Johannes F. Kirchhoff, Fachbeiratsvorsitzender der Ifat und Geschäftsführender Gesellschafter bei Kirchhoff Ecotec, kann sich dem nur anschließen: „Die außergewöhnliche Performance der Ifat setzt sich auch in 2016 fort. Für unsere Unternehmen konnten hervorragende Neukontakte geknüpft werden, insbesondere aus dem internationalen Bereich. Insgesamt ist die Ifat im Jubiläumsjahr ein großartiger Erfolg.“

Eine Einschätzung, welche viele Aussteller teilen. Denn auch in diesem Jahr zeichnete sich die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft u.a. durch ein hohes Maß an Internationalität aus. Die Top-Ten-Besucherländer nach Deutschland waren Österreich, Italien, die Schweiz, China, die Tschechische Republik, die Niederlande, Spanien, Polen, Dänemark und die Türkei. Starke Zuwächse verzeichneten besucherseitig insbesondere Australien, China, Israel, Italien und Singapur. Der Gesamtanteil der internationalen Besucher lag bei gut 47 Prozent.

Insgesamt präsentierten 3097 Aussteller – 1695 nationale und 1402 internationale Unternehmen – aus 59 Ländern auf einer Gesamtfläche von 230.000 Quadratmetern ihre Innovationen und Neuheiten für den Umwelttechnologiesektor. Mit 45 Prozent war der Anteil internationaler Aussteller dabei so hoch wie nie.

Weltweite Innovationsplattform ...

Die Ifat zeichnet dabei in besonderem Maß aus, dass sie für die ausstellenden Unternehmen die Plattform ist, auf der sie ihre Innovationen erstmalig der Branche präsentieren. Dr.-Ing. Oliver Rong, Vorstand Technik & Produktion und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Huber, beispielsweise resümiert: „Die Ifat 2016 hat unsere Erwartungen in allen Bereichen deutlich übertroffen. Die Messe ist deshalb für die Huber Gruppe sowohl national als auch international die bedeutendste Plattform, um unsere innovativen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen und unsere Marktstellung zu repräsentieren.“

... und Branchentreffpunkt für Geschäftsabschlüsse

Die Ifat präsentierte sich zudem erneut gleichermaßen als der unbestrittene Branchentreffpunkt, aber auch als Messe für konkrete Geschäftsabschlüsse, freuen sich die Veranstalter. Jens Pulczynski, Geschäftsführer bei Alfa Laval Mid Europe, bestätigt beispielhaft: „Dieses Jahr konnten wir unsere hochgesteckten Ziele bereits nach drei Tagen erreichen. Das Interesse der Besucher und die Intensität der Gespräche waren äußerst beeindruckend.“

Man darf gespannt sein, ob die nächste Ifat all dies nochmals toppen kann. In zwei Jahren wissen wir’s: Vom 14. bis 18. Mai 2018 wird die Münchner U-Bahn mit Ziel Messestadt wohl wieder rappelvoll sein.

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