Reihenklemme Reihenklemmen verkürzen Verdrahtungszeit um 60 Prozent

Redakteur: Juliana Schulze

Shell Nederland Chemie hat seine Verteilerschränke in nur vier Monaten modernisiert. Die Reihenklemmen mit Schnellanschlusstechnik von Phoenix Contact boten hierbei einen entscheidenden Zeitvorteil gegenüber einer Schraubklemme.

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Reihenklemmen mit Schnellanschlusstechnik sind nicht nur wartungsfrei wie alle Phoenix Contact-Klemmen, sie lassen sich auch schneller installieren. (Bild: Bilder: Phoenix Contact)
Reihenklemmen mit Schnellanschlusstechnik sind nicht nur wartungsfrei wie alle Phoenix Contact-Klemmen, sie lassen sich auch schneller installieren. (Bild: Bilder: Phoenix Contact)

Die Shell-Tochter „Shell Nederland Chemie B.V.“ betreibt an ihrem Standort Moerdijk nahe Rotterdam eine der größten Produktionsanlagen für Ethen (Ethylen), Ethylenoxid, Ethin (Acetylen) und Butadien in Europa. Diese Grundstoffe dienen zur Herstellung zahlreicher Kohlenwasserstoffe, aus denen unter anderem Kunststoffe, Fahrzeugeinbauten, Waschmittel oder Latex-Farben produziert werden.

Schalträume mit 60 000 Reihenklemmen modernisieren

In der Anlage in Moerdijk werden 15.000 Sensor-/Aktor-Signale über Klemmkästen – den sogenannten Junction boxes – gesammelt und in zwei Schalträumen sowie einer Leitwarte verarbeitet. Die Schalträume sind seit 30 Jahren mit Reihenklemmen von Phoenix Contact ausgestattet. 2007 hatte Shell ein Modernisierungsprojekt ins Leben gerufen, da die Anforderungen aus Normen-, Sicherheits- und Umweltsicht und der Wunsch nach höherer Prozessgeschwindigkeit ständig stiegen. Dazu wurden unter anderem 60.000 Reihenklemmen benötigt.

Anlage sollte innerhalb von vier Monaten modernisiert sein

Die Herausforderung des Modernisierungsprojekts bestand darin, die Anlage in einem Zeitraum von nur vier Monaten im laufenden Betrieb zu modernisieren. Dieses Zeitfenster ergab sich aus der Verzahnung mit anderen Modernisierungsmaßnahmen. Eine Unterbrechung der Produktion stand nicht zur Disposition, die Kosten für einen Anlagen-Stillstand von einem Tag können leicht mit einer Million Euro zu Buche schlagen. Alles Wartungsfrei -aber welche Anschlusstechnik?

Verdrahtungsaufwand bei QT-Schnellanschlusstechnik reduziert sich um 60 Prozent

Für die Anlagen-Modernisierung standen zunächst zwei Reihenklemmen-Lösungen zur Auswahl: zum einen die in der Prozesstechnik gängige Schraubanschluss-Technik, und zum anderen die QT-Schnellanschlusstechnik. Vor allem weil sich der Verdrahtungsaufwand gegenüber der klassischen Schraubanschlusstechnik um 60 Prozent reduziert, entschied sich Shell für die QT-Schnellanschlusstechnik von Phoenix Contact. Bei dieser Technik kann auf das Abisolieren und Vercrimpen der anzuschließenden Leiter verzichtet werden. Die Klemme besitzt zwei definierte Schaltzustände - der feste und fachgerechte Anschluss macht sich durch ein Klick-Geräusch bemerkbar. Damit ist die Verbindung in der Klemmstelle gasdicht hergestellt. Zudem ist die QT-Anschlusstechnik wartungsfrei.

Teil 2: 160 Verteilerschränke wurden insgesamt verdrahtet

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