Kapazitätsausbau Reifenherstellung in China pusht BASF’s tertiär-Butylamin-Produktion

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Die stark gewachsene Nachfrage nach Hilfsmitteln für die Reifenherstellung in China und Asien hat den Chemieriesen BASF veranlasst, seine tertiär-Butylaminproduktion in Nanjing aufzustocken.

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Die BASF-Produktionsmitarbeiter Lei Zhu (links) und Kaisong Shao vor der tBA-Anlage.
Die BASF-Produktionsmitarbeiter Lei Zhu (links) und Kaisong Shao vor der tBA-Anlage.
(Bild: BASF)

Nanjing/China – Und zwar erhöht die BASF die Produktionskapazität ihrer World-Scale-Produktionsanlage für tertiär-Butylamin (tert. Butylamin, tBA) an ihrem Verbundstandort um 60 %, von 10 000 auf 16 000 Jahrestonnen. Nach behördlicher Genehmigung soll die Anlage mit der erweiterten Kapazität Anfang 2015 in Betrieb gehen. Mit dem neuen Produktionsvolumen baut die BASF nach eigenen Angaben ihre weltweit führende Position als Lieferant für die Gummi- und Reifenindustrie weiter aus.

„Mit dem Kapazitätsausbau werden wir der in Asien und besonders in China merklich gewachsenen Nachfrage unserer Kunden nach tBA mit lokaler Produktion zuverlässig nachkommen“, sagt Guido Voit, Senior Vice President, Leiter der Einheit Asia Pacific im Unternehmensbereich Intermediates der BASF. „Wir sind stolz darauf das Wachstum unserer Kunden als ihr verlässlicher regionaler Lieferant zu begleiten, und zwar basierend auf unserem Engagement für die Produktverantwortung und auf unseren hohen Sicherheitsstandards.“

tBA ist ein primäres aliphatisches Amin, das sich als Zwischenprodukt für die Herstellung sogenannter Beschleuniger für die Gummi- und Reifenindustrie bewährt. Kunden der BASF nutzen es außerdem als chemischen Baustein zur Herstellung von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln. Außer in Nanjing produziert die BASF tBA auch in Geismar/USA und in Antwerpen/Belgien.

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